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Umschichten auf krisenfeste Unternehmen: Welche Branchen kommen am besten durch die Krise?

Umschichten auf krisenfeste Unternehmen: Welche Branchen kommen am besten durch die Krise?

Umschichten auf krisenfeste Unternehmen:
Welche Branchen kommen am besten durch die Krise?

PEH Wertpapier AG

Umschichten auf krisenfeste Unternehmen: Welche Branchen kommen am besten durch die Krise?

Es herrscht weiterhin eine extrem hohe Nervosität und Volatilität an den Märkten. Viele Anleger fragen sich in diesem schwierigen Umfeld, wie sie auf die aktuell drohende Rezession reagieren und in welche krisensicheren Unternehmen sie jetzt investieren oder umschichten sollen.

Einen Lichtblick in der Dauerkrise könnte die anstehende Berichtssaison in den USA bringen. Welche Überraschungen blühen uns hier und welche Branchen werden am besten durch Zeiten mit hoher Inflation und stark steigenden Zinsen kommen? Diese Fragen zu den aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten und zu den Rezessionsgefahren beantwortet Martin Stürner, Vorstand der PEH Wertpapier AG, der für das letzte Quartal des Jahres 2022 optimistisch gestimmt ist.


Nervöse Reaktionen auf die Zinserhöhung

Eine Zinserhöhung jagt derzeit die andere. Zur Bekämpfung der hohen Inflationsrate erhöht die US-Notenbank ihren Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte. Die Finanzmärkte reagieren weiterhin sehr nervös auf die Zinsschritte. Trotz aller Bemühungen der Fed bei der Bekämpfung der Inflation sorgen ernüchternde US-Inflationsdaten für weitere Kursstürze an den US-Börsen, vor allem bei den Tech-Unternehmen.

Die Inflationsdynamik hat sich zwar leicht abgeschwächt – die Jahresinflationsrate ging in den USA von 8,5 auf 8,3 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück – Analysten hatten aber hier einen deutlicheren Rückgang unter acht Prozent erwartet. Dies führte zu einem Schock bei Anlegern, denen bewusst wurde, dass das Inflationshoch vermutlich überschritten ist, jedoch die Maßnahmen der Fed im Kampf gegen die Inflation nicht so stark wirken wie erwartet.

Wie massiv wird die Rezession in Europa und den USA?

Viele Anleger stellen sich die Frage, ob es zu einer Rezession in Europa und den USA kommt, wie massiv diese ausfällt und wie lange sie dauern wird. Martin Stürner weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die USA bereits in einer technischen Rezession angelangt sind.

“Die Fed versucht, mit extremen Zinserhöhungen die Inflation relativ schnell einzufangen. Wie vehement die Rezession ausfällt, lässt sich aus heutiger Sicht kaum prognostizieren. Sicher erscheint jedoch, dass die USA besser durch diese kritische Phase kommen werden als der Rest der Welt. Europa hat den Ukraine-Krieg als belastenden Sonderfaktor, der wohl nicht so schnell enden wird. Darauf weist nicht zuletzt auch die von Putin angekündigte Teilmobilmachung hin.”

Die EZB kämpft inzwischen ebenfalls massiv gegen die Inflation. Besteht die Gefahr, dass die europäischen Südländer stärker abstürzen und uns die gesamte Eurozone um die Ohren fliegt? Hier sieht Martin Stürner durchaus Gefahren, da jede Zinserhöhung den Schuldendienst weiter aufbläht.

Er verweist zudem darauf, dass es zu einer Normalisierung des Angebots kommen muss, um die Inflation in den Griff zu kriegen: “Es handelt sich um eine angebotsindizierte Inflation, die sich nicht so leicht mit Zinsschritten eindämmen lässt. Die Inflation ist extrem, wird aber nicht durch einen Nachfrageüberhang ausgelöst. Entscheidend wird sein, wann das Angebot wieder ins Gleichgewicht kommen wird.”


Wann kommen endlich positive Überraschungen?

Die Vielzahl an globalen Risikofaktoren und die extreme Nervosität an den Finanzmärkten führen immer wieder zu negativen Ausschlägen an den Märkten. Es stellt sich die Frage, ob und wann auch endlich einmal wieder positive Überraschungen zu erwarten sind.

Hierzu Martin Stürner: “Wenn es nicht so negativ kommt wie erwartet, dann ist es bereits positiv. Gerade die Berichtssaison in den USA könnte hier für positive Überraschungen sorgen. Ich erwarte dabei keine sensationellen Zahlen und Ergebnisse, denke jedoch, dass die negativen Erwartungen, von denen der Markt aktuell ausgeht, sich nicht in diesem Ausmaß in den Zahlen und Bilanzen niederschlagen werden.”

Hierfür sprechen laut Stürner auch die Auftragseingänge in der Industrie, die in den meisten Branchen weitgehend unverändert ausfallen. Daher lautet seine Prognose für die Bilanzsaison in den USA: Die Unternehmen werden besser berichten, als es aktuell bereits eingepreist wird.


Auf welche Unternehmen soll man setzen?

Viele Anleger beschäftigt die Frage, auf welche Unternehmen sie in der aktuellen Krise an den Finanzmärkten setzen sollen. Martin Stürner bevorzugt Unternehmen, die ein vernünftiges Businessmodell aufweisen und hohe Cashflows haben.

“Wir haben bei unserem Fonds PEH EMPIRE die Aktienquoten heruntergefahren und konzentrieren uns auf Unternehmen, deren Geschäftsmodell auch in Krisenzeiten überzeugt und die weiterhin über ausreichende Cashflows und Gewinne verfügen. Dies werden die Unternehmen sein, mit denen man am besten durch eine Krise kommt. Auch diese Aktien können natürlich in der Kursbewegung weiter nach unten gehen, aber es sind Unternehmen, die am stärksten und schnellsten wieder aus der Krise hervorgehen werden.”

Welche Branchen werden dabei die Sieger sein und am besten durch Inflationszeiten und durch eine Rezession kommen? Martin Stürner hat darauf eine eindeutige Antwort: “Dies sind aus heutiger Sicht die Pharmabranche und die großen Tech-Werte. Hier haben wir sowohl hohe Cashflows als auch stabile Geschäftsmodelle. Gegebenenfalls kommen die Banken hinzu, die eine große Entlastung durch den Wegfall des Negativzinses spüren, der die Finanzbranche lange Zeit gedrückt hat. Daher sind wir beim PEH EMPIRE mit einem deutlich reduzierten Aktien-Exposure unter 40 Prozent schwerpunktmäßig aufgrund der stabilen Geschäftsmodelle in Pharma-Unternehmen und große Tech-Werte investiert.”

Allerdings weist Martin Stürner darauf hin, dass trotz Optimismus weiterhin große Risiken lauern und er daher die Positionen noch nicht drastisch ausgebaut, sondern nur taktische Anpassungen vorgenommen hat, um dem schwierigen Marktumfeld Rechnung zu tragen. Bei aller Unsicherheit ist er für den Rest des Jahres 2022 positiv gestimmt, da der Markt bereits extrem viel eingepreist hat. Es müssten aus Stürners Sicht weitere negative Überraschungen folgen, damit es noch deutlich tiefer geht. Ob es allerdings zu einer Jahresendrallye kommen wird, lässt sich heute noch nicht seriös vorhersagen.

 

Quelle: CAPinside, Rainer Wagenhäuser, 23.09.2022

 

Stürner Spontan #14: Zinserhöhungen der FED in schwierigem Umfeld – worauf sich Anleger:innen jetzt einstellen sollten

Stürner Spontan #14: Zinserhöhungen der FED in schwierigem Umfeld – worauf sich Anleger:innen jetzt einstellen sollten

PEH Wertpapier AG

Stürner Spontan #14: Zinserhöhungen der FED in schwierigem Umfeld – worauf sich Anleger:innen jetzt einstellen sollten

Zinserhöhungen der FED in schwierigem Umfeld – worauf sich Anleger:innen jetzt einstellen sollten

Die Unsicherheiten rund um die Themen Inflationsentwicklung, Rezessionserwartungen und steigende Energiekosten haben auch während der letzten Wochen die Stimmung an den internationalen Kapitalmärkten stark geprägt. Viele Ökonomen fragen sich aktuell, ob die amerikanische Notenbank FED eine andauernde Rezession vermeiden und zugleich aber die Inflation bedeutend senken kann. Mit Spannung blicken wir nun auf die heute anstehende nächste Zinsentscheidung der FED und den Handlungsdruck auf die Währungshüter weltweit.

 

Hören Sie in unserem aktuellen Podcast STÜRNER SPONTAN wie unser Vorstand Martin Stürner im Gespräch mit der Finanzjournalistin Jessica Schwarzer die Lage einschätzt und welche Auswirkungen diese für Anleger:innen hat.

Hier geht’s zum Podcast.

Capital: PEH ist nachhaltigster Vermögensverwalter

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„Best in Class“! In einer gemeinsam mit dem Institut für Vermögensaubau (IVA) durchgeführten Studie hat das Wirtschaftsmagazin Capital zum zweiten Mal nach 2021 die nachhaltigsten Vermögensverwalter in Deutschland gesucht. 19 der 78 wichtigsten Banken und unabhängigen Vermögensverwalter wurden auf Nachhaltigkeit im Unternehmen und ihren Angebot untersucht. Und das Ergebnis freut uns besonders: Platz 1 für PEH als nachhaltigster Vermögensverwalter.

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Stürner Spontan #13:  Noch abwarten oder wieder einsteigen: wann kommt es an den Finanzmärkten endlich zur Trendwende?

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Noch abwarten oder wieder einsteigen: wann kommt es an den Finanzmärkten endlich zur Trendwende?

 

Das erste Halbjahr 2022 kennt an den Finanzmärkten bis auf wenige Ausnahmen nur Verlierer, da eine Vielzahl an Belastungsfaktoren gleichzeitig an den Märkten aufgetreten ist. Ist die Talsohle an den Märkten schon erreicht? Wie viel hat der Markt bereits eingepreist und gibt es bereits erste Zeichen einer Trendwende? Diese Fragen zu den aktuellen Geschehnissen an den Finanzmärkten erörtert PEH Vorstand Martin Stürner gemeinsam mit Finanzjournalistin Jessica Schwarzer in der aktuellen Folge unseres Podcast STÜRNER SPONTAN. Dabei wagt Martin Stürner einen durchaus interessanten Ausblick für die Anleger:innen auf die nächsten Wochen und Monate.

 

Hören Sie den Podcast hier

 

Quelle: capinside.com, 05.07.2022

Stürner Spontan #12: Zinserhöhung der US-Notenbank Fed – Steht jetzt die Rezession vor der Tür?

Stürner Spontan #12: Zinserhöhung der US-Notenbank Fed – Steht jetzt die Rezession vor der Tür?

PEH Wertpapier AG

Stürner Spontan #12: Zinserhöhung der US-Notenbank Fed – Steht jetzt die Rezession vor der Tür?

Nachgefragt – was ist los an den Märkten?

Die Nervosität an den Aktienmärkten ist spürbar, auf die jüngste Zinserhöhung der Fed reagieren sie erst erleichtert, dann wieder mit Zurückhaltung. Insgesamt stehen die Börsen nach wie vor stark unter Druck, bremsende Faktoren wie der Ukraine-Krieg und Lockdown in China bestehen weiterhin. Jetzt wird mit Spannung auf die Entwicklung der Inflation gewartet – und auf die Reaktion der EZB. Ist das eine Situation zum günstigen Nachkaufen oder sind die Aussichten noch zu unsicher?

In der neuen Folge unseres Podcasts STÜRNER SPONTAN tauschen sich PEH Vorstand Martin Stürner und Finanzjournalistin im spontanen Gespräch über diese Themen aus.

 

Hier gelangen Sie zum Podcast

 

Blick in den Maschinenraum eines Mischfonds: Welche Branchen und Aktien werden aktuell bevorzugt und welche abgesichert?

Blick in den Maschinenraum eines Mischfonds: Welche Branchen und Aktien werden aktuell bevorzugt und welche abgesichert?

Blick in den Maschinenraum eines Mischfonds: Welche Branchen und Aktien werden aktuell bevorzugt und welche abgesichert?

PEH Wertpapier AG

Blick in den Maschinenraum eines Mischfonds: Welche Branchen und Aktien werden aktuell bevorzugt und welche abgesichert?

Viele Fondsmanager halten sich leider sehr bedeckt, wenn es um die konkreten Veränderungen im Portfolio geht. Die aktuelle Zusammensetzung wird zwar in der Regel veröffentlicht, aber die Gründe für die Aufnahme neuer Positionen im Aktienkorb oder den Rauswurf bestimmter Aktien aus dem Portfolio bleiben dem interessierten Anleger meist verborgen. Gerade in den aktuellen Kriegs- und Krisenzeiten ist es besonders interessant, wie Fondsmanager auf die großen Herausforderungen bei der Zusammensetzung des Portfolios reagieren. Wie erfolgt die professionelle Auswahl und Neugewichtung der Positionen und der Absicherungen?

Ein Musterbeispiel in Sachen Transparenz ist der Mischfonds PEH EMPIRE, der von Martin Stürner, Vorstand der PEH Wertpapier AG, gesteuert wird. Er gewährt uns im Folgenden einen detaillierten Einblick in die Schaltzentrale des Fonds und verrät, welche Branchen und Unternehmen in den letzten Wochen aus welchen Gründen neu gewichtet wurden, welche Aktien er aktuell besonders stark mit Puts absichert und welche komplett aus dem Portfolio des Fonds fallen.

Negative Signale von der Sentiment-Seite

Die Aktienquote des PEH EMPIRE wurde im März erst auf 30 Prozent vermindert, danach sukzessive auf 70 Prozent erhöht und steht mittlerweile wieder bei 40 Prozent. Die Gründe für das Auf und Ab sind in den drei Scores begründet, mit denen der KI-gesteuerte Fonds arbeitet: Mikro (u.a. Gewinndynamik, Dividendenrendite und Bewertungsniveau), Makro (wie Geld- und Fiskalpolitik und Inflation) sowie Sentiment (Früh-, Markt- und Stimmungsindikatoren). Vor allem negative Signale von der Sentiment-Seite sind dafür verantwortlich, dass die Aktienquote erneut deutlich reduziert wurde und es laut Martin Stürner voraussichtlich noch ein wenig weiter nach unten gehen wird.

Die Aktienpositionen des Mischfonds PEH EMPIRE werden mit Puts abgesichert. Dies ist bereits im Jahr 2018 sehr gut gelungen, als die Märkte wegkippten, aber der Mischfonds aufgrund der Absicherungen stabil blieb. Aktuell erfolgt die Absicherung sehr massiv im Bereich der Technologieaktien. Die Halbleiterbranche, aber auch die Positionen der “Big Player” der Tech-Branche wie Apple, Alphabet und Amazon, die auch schon mal einen Anteil von sechs bis acht Prozent im Portfolio des PEH EMPIRE einnahmen, werden von Stürner entsprechend gehedged, wenn das Sentiment negativ wird: “Man muss sich das Ganze wie ein Stufenmodell vorstellen. Es kippt momentan ein Titel nach dem anderem heraus, wenn sich das Sentiment massiv verschlechtert. Wir liegen bei den großen Technologieunternehmen in unserem Fonds momentan nur noch bei einem Anteil von 1,5 bis maximal drei Prozent. Das sind die großen Shifts, die in den letzten vier bis sechs Wochen passiert sind. Die Stabilität kommt über das Hedgen.”

Gute Aussichten: Pharma & Healthcare, Automobile und Einzelhandel

Besser entwickelt haben sich auf der Sentiment-Seite die Branchen Pharma und Healthcare. Daher wurden diese Sektoren beim PEH EMPIRE weniger stark zurückgefahren als andere. Sehr gute Aussichten sieht Martin Stürner vor allem in den Branchen Einzelhandel und Getränke, die stabile Zahlen und starke Fundamentaldaten vorlegen. Beide Branchen werden durch das Konsumverhalten positiv unterstützt, haben ein gutes Sentiment und gelten als Defensivwerte. Ein Beispiel hierfür ist Coca Cola als eine der größeren Positionen im PEH EMPIRE, die erst kürzlich ein neues All Time High erreichte.

Auch die Automobilunternehmen halten sich recht stabil. Zwar gingen die Mikro-Scores beispielsweise bei Tesla und Toyota deutlich nach oben, so dass die Quoten eigentlich hochgefahren werden müssten, aber das Sentiment hält dies noch zurück. BMW wurde sogar neu in den Mischfonds aufgenommen, da hier zum ersten Mal seit langem ein Kaufsignal auf der Seite des Scorings erfolgte.


SAP, IBM und Walt Disney auf Null zurückgefahren

Andere Aktienpositionen wie beispielsweise SAP, IBM oder Walt Disney wurden hingegen netto auf Null zurückgefahren. Bei Walt Disney macht Martin Stürner auf den Branchen-Zusammenhang mit Netflix aufmerksam: “Hier sagt das System “be careful”. Wir haben folgenden Effekt: Netflix hat zwar die Earnings übertroffen, aber die Userzahlen sind erneut nicht so gewachsen, wie es der Markt erwartet hat. Daher hat Netflix nach den letzten Quartalszahlen 30 Prozent verloren und auch Walt Disney hat sogleich negativ reagiert. Die fünf Prozent Verlust bei Disney haben uns allerdings beim PEH EMPIRE nicht gestört, da die Position voll abgesichert ist. Aber dies steht hinter der Systematik: Sie guckt quer in der Branche und vergleicht Chancen und Risiken. Wenn ein Unternehmen negativ berichtet, hat es auch Effekte auf die Mitbewerber. Entscheidend ist, dass es unser System rechtzeitig anzeigt und dass wir noch vor dem Markt die Signale haben. Dies hat bei Disney und Netflix hervorragend geklappt, bevor die negativen Nachrichten kamen.”

Unternehmen, die stark in Russland-Geschäfte involviert sind, werden beim PEH EMPIRE ebenso wie China-Aktien mit einem Negativ-Malus belegt, da das Zusatzrisiko nicht kalkulierbar ist. Es handelt sich dabei nicht um einen Eingriff in die Scores, sondern nur um einen zusätzlichen Risikofaktor in der Berechnung.

Gibt es ein Comeback der Tech-Aktien?

Die Branchen Computer, Halbleiter, Software und Internet wurden beim PEH EMPIRE in den letzten Wochen besonders stark abgesichert. Das Sentiment ist angeschlagen, da es zwei große Problemfelder gibt. Zum einen die Zinsen auf der Makroseite und zum anderen der Ukraine-Krieg als externer Einflussfaktor. In diesem Umfeld zählt jede Negativnachricht doppelt.

Martin Stürner sieht dennoch aufgrund der Mikro-Scores berechtigte Hoffnungen auf ein Comeback der Technologieaktien, vor allem derjenigen, die über komfortable Gewinne verfügen: “Es gibt sehr viele Technologieaktien, die ungerechtfertigterweise jetzt im Topf der Zinsabstrafen landen. Alles was Tech ist, wird momentan auf der Anlegerseite abgestraft, weil die Zinsen steigen. Dies ist jedoch ein Irrglaube. Beispielsweise haben Microsoft, Apple und Amazon gar kein Problem, wenn der Zins steigt. Es sind “Cash Cows”, die manchmal in einem Quartal so viel verdienen, wie ein Dax-Unternehmen an Marktkapitalisierung hat. Daher ist das, was am Markt umgesetzt wird, zwar für das eine oder andere Unternehmen in dem Bereich richtig, aber nicht für diejenigen, die “cash rich” sind. Ich gehe deshalb davon aus, dass sich die momentane Schieflage korrigieren wird und die Technologiewerte wieder zurückkommen werden.”

 

Quelle: CAPinside, Rainer Wagenhäuser, 30.04.2022