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War was? Das verrückte Aktienjahr zeigt, welchen Fehler Berater ihren Kunden unbedingt austreiben müssen

PEH Wertpapier AG > War was? Das verrückte Aktienjahr zeigt, welchen Fehler Berater ihren Kunden unbedingt austreiben müssen

Auf der einen Seite eine historische Wirtschaftskrise, auf der anderen durchschnittliche Jahresrenditen für die wichtigsten Aktienindizes. Das Jahr 2020 war ein Jahr voller Gegensätze – und dabei machten viele Investoren einen altbekannten Fehler.

Der Jahresrückblick auf die Aktienmärkte klingt reichlich unspektakulär. Der Dax beispielsweise steht im Vergleich zum Jahresbeginn auf einem ähnlichen Niveau von rund 13.250 Punkten. Auch andere Indizes lieferten wenig Überraschungen. Wie fast schon immer performten die US-Märkte ein bisschen besser als der biedere deutsche Standardindex, so liegt der S&P 500 bei einer Year-to-Date-Rendite von über zehn Prozent. Und na klar, auch das hat sich in 2020 im Vergleich zu 2019 nicht geändert: Die Tech-Werte im Nasdaq schlugen den breiten Aktienmarkt deutlich, der Index der Tech-Börse brachte immerhin eine überdurchschnittliche Performance von rund 40 Prozent.

So weit, so normal. Die Zahlen sehen schließlich nach einem durchschnittlichen Jahr aus. Auch Martin Stürner, Vorstand der PEH Wertpapier AG und Fondsmanager des PEH EMPIRE stellt fest: „Laut den Zahlen ist eigentlich nichts passiert. Dabei war es wahrscheinlich das ungewöhnlichste Jahr überhaupt am Aktienmarkt.“ Für Stürner besonders wichtig dabei: Sein emotionsloser sowie flexibler Ansatz bewährte sich – trotz des nie dagewesenen Umfelds. Die Mischung aus einem quantitativen Modell und der tagesaktuellen Portfolioanpassung stellten die Faktoren Flexibilität sowie Emotionslosigkeit sicher. Und die seien aktuell und auch in der mittelfristigen Zukunft unabdingbar – das zeigten die vergangenen Monate. Denn mit der Corona-Pandemie kam ein in seiner Geschwindigkeit beispielloser Crash, der die Märkte dazu erstmals ohne Vorwarnung aus historischen Höchstkursen riss, die Emotionen der Anleger testete und gleichzeitig langfristige und auf Prognosen aufgebaute Portfolios durcheinander wirbelte. Die besonderen Bedingungen des Einbruchs stellte auch CAPinside-Experte Christian W. Röhl mit Blick auf den S&P 500 fest: „Nie zuvor in seiner 63-jährigen Geschichte hat der US-amerikanische Leitindex so abrupt in den Korrekturmodus geschaltet.“

Angst statt gutem Timing

Eigentlich eignen sich solche Situationen denn auch für gezielte Nachkäufe. Dabei sei Timing gefragt, meinte Röhl auch mit Blick auf die Euro-Schuldenkrise in 2011: „Wenn der Schalter einmal mit solcher Wucht von Risk On auf Risk Off umgelegt wird, kann noch einiges kommen und das lässt sich besser aushalten, wenn man dann noch genügend auf der Seite hat, um nachzulegen.“ Das probierten viele Investoren und Anleger, die historisch einmalige Situation machte die Aufgabe aber besonders schwer – gerade emotional. Das beobachtete auch Stürner: „Im März bei dem Einschlag kann sich wohl kaum einer davon freimachen, dass er nicht nervös oder ein bisschen verängstigt war. Und das gilt nicht nur für Kunden, sondern auch für Berater.“ Die schnelle Erholung fiel darum noch in die Phase der Angst und sorgte dafür, dass viele Investoren den richtigen Zeitpunkt zum Wiedereinstieg verpassten. „Die Erholungsrally war wohl die traurigste Rally der letzten Jahre, weil so wenige Investoren dabei waren“, meint Stürner, der im PEH EMPIRE mit einem quantitativen Score-System für Mikro, Makro, und Sentiment solche emotional getriebenen Anlagefehler vermeidet. Das emotionslose System stellte einen deutlich geringeren Drawdown als der Aktienmarkt sicher, konnte dabei aber gleichzeitig die Aktienmarktperformance erzielen.

Private und auch teilweise institutionelle Investoren agierten dagegen erst zu vorsichtig, um dann zu spät nachzulegen. Denn zwar floss in den USA Ende April so viel Geld von institutionellen Investoren in die Märkte wie in den letzten fünf Jahren zuvor nicht, doch die Börsen hatten schon wieder einen großen Teil der Verluste wettgemacht. Die Bank of America unterstellte deswegen einen „pain trade“ von Investoren. Am deutschen Markt wurde durch eine BaFin-Studie noch deutlicher, dass gerade private Investoren Probleme mit antizyklischem oder gut getimtem Investieren hatten, weil die Kaufüberhänge schon in der fortgeschrittenen Erholung größer wurden. Eine letztlich zu späte Einsicht.

Emotionen überspielen das Chaos-Jahr

Tiefgehende und bleibende Erkenntnisse aus diesen Geschehnissen und Fehlern vermisst Stürner bisher: „Vor der Pandemie bei Höchstständen wollten Kunden investieren und nach der Erholung bei Höchstständen wollen sie es ebenfalls. Wenn man allerdings mit Kunden Mitte März gesprochen hat, war die Panik in den Augen sehr groß.“ Bei den Investoren und Kunden wünscht sich Stürner deswegen mehr rationalen Sinn für den richtigen Moment. Prognosefreie Systeme wie im PEH EMPIRE würden dabei helfen und schon tagesaktuell Änderungen im Marktgeschehen identifizieren – sowohl bei Tiefstständen wie im März, als auch bei Höchstständen wie Anfang des Jahres oder jetzt. Und sowohl mit Investments nach oben, als auch mit Absicherung nach unten.

Die Sinnhaftigkeit eines schnellen, prognosefreien und emotionslosen Investmentansatzes wird auch bei Sentiment-Indizes wie dem Fear & Greed Index von CNN deutlich. Die Gier im Jahr 2020 war bei den höchsten Börsenständen maximal, die Angst dementsprechend im Tief des Einsturzes. Markttiming im Zyklus wäre die Lösung, wie auch Warren Buffett sagte: „Sei ängstlich, wenn andere gierig sind. Sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“  Der PEH EMPIRE schaffte es mit dem emotionslosen System, die Verluste im Einbruch gering zu halten und gleichzeitig schon früher in der Erholung zu profitieren. Sinnvoll ist es sicherlich, mit diesem Wissen zukünftig zu agieren. Sowohl in der Krise als auch zu Höchstständen. Schließlich sei das diesjährige Verhalten ein sehr gutes Beispiel dafür, wie schnell Investoren die Krise vergessen und stattdessen zur Tagesordnung übergehen. Einschneidende Erlebnisse würden im Nachgang relativiert werden. Denn auch wenn die Zahlen auf den ersten Blick etwas anderes vermuten lassen – dieses Jahr war extremst emotional.

Quelle: CAPinside

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