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Flexibilität als Trumpf im Fondsmanagement

Oktober 24, 2019

PEH Wertpapier AG

Flexibilität als Trumpf im Fondsmanagement

Wirtschaftliche und politische Situationen ändern sich permanent. Daher sollte sich die Anlagestrategie ebenfalls den Gegebenheiten anpassen können, sagt PEH EMPIRE-Manager Martin Stürner.

Früher schien in der Geldanlage alles relativ einfach zu sein: Eine Mischung aus Aktien für die Wertsteigerung, Anleihen für regelmäßige Zinsen und das Sparbuch für den Vermögensschutz haben die Wünsche der Anleger ziemlich sicher erfüllt. Das hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Zinsen sind zu einem Fremdwort geworden, und von Ruhe am Kapitalmarkt kann auch keine Rede sein. Das hat zum Beispiel das vergangene Jahre mehr als eindrucksvoll erwiesen: Egal ob der Deutsche Leitindex Dax, der Euro Stoxx 50 oder die wichtigen amerikanischen Indizes Dow Jones und Nasdaq – sie alle verbuchten 2018 zum Teil deutliche Verluste.

Für Martin Stürner, CEO der PEH Gruppe und Manager des vermögensverwaltenden Aktienfonds PEH EMPIRE (WKN: A0Q8QW), ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass das Asset Management vor eklatanten Veränderungen steht. „Eine starre, unflexible Investmentstrategie funktioniert in der heutigen Zeit nicht mehr. Wer sich auf ein einmal festgelegtes System mit einer fixen Interpretation und Gewichtung der Indikatoren verlässt, kommt häufig unter die Räder. Denn ein solches System birgt große Risiken, künftig Performance-Potenziale zu verschlafen oder gar Verluste einzufahren“, sagt er. Seine Meinung ist eindeutig: „Ein flexibel und schnell reagierendes Anlagesystem ist auch bei Asset Managern nötig gewesen, um den Stolperfallen des Marktes auszuweichen.“ 

Fondsvermögen auch in schlechten Phasen entwickeln

Wie und dass dies gelingt, hat Martin Stürner mit seinem „PEH EMPIRE“ eindrucksvoll bewiesen. Mit seiner Strategie hat das Fondsmanagement in der schwierigen Phase zum Ende des vergangenen Jahres nicht nur das Fondsvermögen geschützt und bisherige Gewinne gesichert, sondern sogar einen Zuwachs von fünf Prozent erzielt. Der Hintergrund: Stürner und sein Team setzen seit Jahren auf eine dynamische Aktienallokation, die sich in der Bandbreite zwischen 0 und 100 Prozent bewegen darf. In bestimmten Phasen überschreitet das Fondsmanagement die Schwelle von 100 Prozent auch mit Hilfe von Finanzmarktinstrumenten (bis zu 140 Prozent). Eine konkrete Gegenüberstellung von Allokationsstrategien: Lag die Aktienquote zuletzt bei rund 90 Prozent, war sie im berüchtigten vierten Quartal 2018 auf 0 heruntergefahren worden.

Die Ergebnisse sind entsprechend. So hat der Fonds seit Mitte 2016 rund 30 Prozent gewonnen, also im Schnitt eine Jahresrendite von annähernd zehn Prozent realisiert, und sich mit seiner deutlichen Outperformance besser entwickelt als 86 Prozent aller Fonds aus seiner Vergleichsgruppe.

Die Anlagestrategie basiert daher auf einer hohen Flexibilität. „Wirtschaftliche und politische Situationen ändern sich permanent, sind in Bewegung und treten immer wieder in neuen Kombinationen auf, die auch die Börsen bis dato noch nicht kannten. Daher sollte sich die Anlagestrategie ebenfalls den Gegebenheiten anpassen können“, erläutert Martin Stürner. Der Investmentfokus liegt auf den weltweit größten Unternehmen mit einer durchschnittlichen Marktkapitalisierung von über 200 Milliarden US-Dollar. Denn neben der dynamischen Allokationssteuerung spielt die kontinuierliche (Neu-)Auswahl der Werte im Fonds eine herausragende Rolle. Dabei fokussiert das PEH-Fondsmanagement auf die dynamische Umsatz- und Gewinnentwicklung und die Zukunftsaussichten der Unternehmen, nicht auf die Gewichtung im jeweiligen Index. 

Welcher Indikator hat wann die größte Bedeutung?

Apropos Aktienquote: Zur Quotensteuerung greift das PEH-System auf den kompletten bunten Strauß an Indikatoren zurück. Dazu zählen unter anderem makroökonomische Faktoren, Sentiment- oder Value-Indikatoren oder auch klassische Fundamentaldaten. Konkret sind zum Beispiel die Dividendenrendite, die Gewinndynamik eines Unternehmens oder auch die 200-Tagelinie als Indikatoren zu nennen. Daraus werden die konkreten Erkenntnisse und Maßnahmen abgeleitet, wie Stürner betont: „Das Entscheidende ist zu erkennen, zu welchem Zeitpunkt welcher Indikator die größte Bedeutung hat und darauf entsprechend zu reagieren.“

Dieser Ansatz unterscheide den PEH EMPIRE auch von anderen Konzepten. Während andere Manager vielleicht die Allokationsquoten nur marginal veränderten, habe das Fondsmanagement die Freiheit, die Aktienquote eben zwischen 0 und 100 Prozent und darüber hinaus sehr flexibel zu variieren. Und diese Freiheit nutzen die Experten je nach Signallage.

 

Quelle: CAPinside