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Stürner Spontan #14: Zinserhöhungen der FED in schwierigem Umfeld – worauf sich Anleger:innen jetzt einstellen sollten

Stürner Spontan #14: Zinserhöhungen der FED in schwierigem Umfeld – worauf sich Anleger:innen jetzt einstellen sollten

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Stürner Spontan #14: Zinserhöhungen der FED in schwierigem Umfeld – worauf sich Anleger:innen jetzt einstellen sollten

Zinserhöhungen der FED in schwierigem Umfeld – worauf sich Anleger:innen jetzt einstellen sollten

Die Unsicherheiten rund um die Themen Inflationsentwicklung, Rezessionserwartungen und steigende Energiekosten haben auch während der letzten Wochen die Stimmung an den internationalen Kapitalmärkten stark geprägt. Viele Ökonomen fragen sich aktuell, ob die amerikanische Notenbank FED eine andauernde Rezession vermeiden und zugleich aber die Inflation bedeutend senken kann. Mit Spannung blicken wir nun auf die heute anstehende nächste Zinsentscheidung der FED und den Handlungsdruck auf die Währungshüter weltweit.

 

Hören Sie in unserem aktuellen Podcast STÜRNER SPONTAN wie unser Vorstand Martin Stürner im Gespräch mit der Finanzjournalistin Jessica Schwarzer die Lage einschätzt und welche Auswirkungen diese für Anleger:innen hat.

Hier geht’s zum Podcast.

Capital: PEH ist nachhaltigster Vermögensverwalter

Capital: PEH ist nachhaltigster Vermögensverwalter

Capital: PEH ist nachhaltigster Vermögensverwalter

PEH Wertpapier AG

Capital: PEH ist nachhaltigster Vermögensverwalter

„Best in Class“! In einer gemeinsam mit dem Institut für Vermögensaubau (IVA) durchgeführten Studie hat das Wirtschaftsmagazin Capital zum zweiten Mal nach 2021 die nachhaltigsten Vermögensverwalter in Deutschland gesucht. 19 der 78 wichtigsten Banken und unabhängigen Vermögensverwalter wurden auf Nachhaltigkeit im Unternehmen und ihren Angebot untersucht. Und das Ergebnis freut uns besonders: Platz 1 für PEH als nachhaltigster Vermögensverwalter.

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Stürner Spontan #13:  Noch abwarten oder wieder einsteigen: wann kommt es an den Finanzmärkten endlich zur Trendwende?

Stürner Spontan #13: Noch abwarten oder wieder einsteigen: wann kommt es an den Finanzmärkten endlich zur Trendwende?

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Stürner Spontan #13: Noch abwarten oder wieder einsteigen: wann kommt es an den Finanzmärkten endlich zur Trendwende?

Noch abwarten oder wieder einsteigen: wann kommt es an den Finanzmärkten endlich zur Trendwende?

 

Das erste Halbjahr 2022 kennt an den Finanzmärkten bis auf wenige Ausnahmen nur Verlierer, da eine Vielzahl an Belastungsfaktoren gleichzeitig an den Märkten aufgetreten ist. Ist die Talsohle an den Märkten schon erreicht? Wie viel hat der Markt bereits eingepreist und gibt es bereits erste Zeichen einer Trendwende? Diese Fragen zu den aktuellen Geschehnissen an den Finanzmärkten erörtert PEH Vorstand Martin Stürner gemeinsam mit Finanzjournalistin Jessica Schwarzer in der aktuellen Folge unseres Podcast STÜRNER SPONTAN. Dabei wagt Martin Stürner einen durchaus interessanten Ausblick für die Anleger:innen auf die nächsten Wochen und Monate.

 

Hören Sie den Podcast hier

 

Quelle: capinside.com, 05.07.2022

Blick in den Maschinenraum eines Mischfonds: Welche Branchen und Aktien werden aktuell bevorzugt und welche abgesichert?

Blick in den Maschinenraum eines Mischfonds: Welche Branchen und Aktien werden aktuell bevorzugt und welche abgesichert?

Blick in den Maschinenraum eines Mischfonds: Welche Branchen und Aktien werden aktuell bevorzugt und welche abgesichert?

PEH Wertpapier AG

Blick in den Maschinenraum eines Mischfonds: Welche Branchen und Aktien werden aktuell bevorzugt und welche abgesichert?

Viele Fondsmanager halten sich leider sehr bedeckt, wenn es um die konkreten Veränderungen im Portfolio geht. Die aktuelle Zusammensetzung wird zwar in der Regel veröffentlicht, aber die Gründe für die Aufnahme neuer Positionen im Aktienkorb oder den Rauswurf bestimmter Aktien aus dem Portfolio bleiben dem interessierten Anleger meist verborgen. Gerade in den aktuellen Kriegs- und Krisenzeiten ist es besonders interessant, wie Fondsmanager auf die großen Herausforderungen bei der Zusammensetzung des Portfolios reagieren. Wie erfolgt die professionelle Auswahl und Neugewichtung der Positionen und der Absicherungen?

Ein Musterbeispiel in Sachen Transparenz ist der Mischfonds PEH EMPIRE, der von Martin Stürner, Vorstand der PEH Wertpapier AG, gesteuert wird. Er gewährt uns im Folgenden einen detaillierten Einblick in die Schaltzentrale des Fonds und verrät, welche Branchen und Unternehmen in den letzten Wochen aus welchen Gründen neu gewichtet wurden, welche Aktien er aktuell besonders stark mit Puts absichert und welche komplett aus dem Portfolio des Fonds fallen.

Negative Signale von der Sentiment-Seite

Die Aktienquote des PEH EMPIRE wurde im März erst auf 30 Prozent vermindert, danach sukzessive auf 70 Prozent erhöht und steht mittlerweile wieder bei 40 Prozent. Die Gründe für das Auf und Ab sind in den drei Scores begründet, mit denen der KI-gesteuerte Fonds arbeitet: Mikro (u.a. Gewinndynamik, Dividendenrendite und Bewertungsniveau), Makro (wie Geld- und Fiskalpolitik und Inflation) sowie Sentiment (Früh-, Markt- und Stimmungsindikatoren). Vor allem negative Signale von der Sentiment-Seite sind dafür verantwortlich, dass die Aktienquote erneut deutlich reduziert wurde und es laut Martin Stürner voraussichtlich noch ein wenig weiter nach unten gehen wird.

Die Aktienpositionen des Mischfonds PEH EMPIRE werden mit Puts abgesichert. Dies ist bereits im Jahr 2018 sehr gut gelungen, als die Märkte wegkippten, aber der Mischfonds aufgrund der Absicherungen stabil blieb. Aktuell erfolgt die Absicherung sehr massiv im Bereich der Technologieaktien. Die Halbleiterbranche, aber auch die Positionen der “Big Player” der Tech-Branche wie Apple, Alphabet und Amazon, die auch schon mal einen Anteil von sechs bis acht Prozent im Portfolio des PEH EMPIRE einnahmen, werden von Stürner entsprechend gehedged, wenn das Sentiment negativ wird: “Man muss sich das Ganze wie ein Stufenmodell vorstellen. Es kippt momentan ein Titel nach dem anderem heraus, wenn sich das Sentiment massiv verschlechtert. Wir liegen bei den großen Technologieunternehmen in unserem Fonds momentan nur noch bei einem Anteil von 1,5 bis maximal drei Prozent. Das sind die großen Shifts, die in den letzten vier bis sechs Wochen passiert sind. Die Stabilität kommt über das Hedgen.”

Gute Aussichten: Pharma & Healthcare, Automobile und Einzelhandel

Besser entwickelt haben sich auf der Sentiment-Seite die Branchen Pharma und Healthcare. Daher wurden diese Sektoren beim PEH EMPIRE weniger stark zurückgefahren als andere. Sehr gute Aussichten sieht Martin Stürner vor allem in den Branchen Einzelhandel und Getränke, die stabile Zahlen und starke Fundamentaldaten vorlegen. Beide Branchen werden durch das Konsumverhalten positiv unterstützt, haben ein gutes Sentiment und gelten als Defensivwerte. Ein Beispiel hierfür ist Coca Cola als eine der größeren Positionen im PEH EMPIRE, die erst kürzlich ein neues All Time High erreichte.

Auch die Automobilunternehmen halten sich recht stabil. Zwar gingen die Mikro-Scores beispielsweise bei Tesla und Toyota deutlich nach oben, so dass die Quoten eigentlich hochgefahren werden müssten, aber das Sentiment hält dies noch zurück. BMW wurde sogar neu in den Mischfonds aufgenommen, da hier zum ersten Mal seit langem ein Kaufsignal auf der Seite des Scorings erfolgte.


SAP, IBM und Walt Disney auf Null zurückgefahren

Andere Aktienpositionen wie beispielsweise SAP, IBM oder Walt Disney wurden hingegen netto auf Null zurückgefahren. Bei Walt Disney macht Martin Stürner auf den Branchen-Zusammenhang mit Netflix aufmerksam: “Hier sagt das System “be careful”. Wir haben folgenden Effekt: Netflix hat zwar die Earnings übertroffen, aber die Userzahlen sind erneut nicht so gewachsen, wie es der Markt erwartet hat. Daher hat Netflix nach den letzten Quartalszahlen 30 Prozent verloren und auch Walt Disney hat sogleich negativ reagiert. Die fünf Prozent Verlust bei Disney haben uns allerdings beim PEH EMPIRE nicht gestört, da die Position voll abgesichert ist. Aber dies steht hinter der Systematik: Sie guckt quer in der Branche und vergleicht Chancen und Risiken. Wenn ein Unternehmen negativ berichtet, hat es auch Effekte auf die Mitbewerber. Entscheidend ist, dass es unser System rechtzeitig anzeigt und dass wir noch vor dem Markt die Signale haben. Dies hat bei Disney und Netflix hervorragend geklappt, bevor die negativen Nachrichten kamen.”

Unternehmen, die stark in Russland-Geschäfte involviert sind, werden beim PEH EMPIRE ebenso wie China-Aktien mit einem Negativ-Malus belegt, da das Zusatzrisiko nicht kalkulierbar ist. Es handelt sich dabei nicht um einen Eingriff in die Scores, sondern nur um einen zusätzlichen Risikofaktor in der Berechnung.

Gibt es ein Comeback der Tech-Aktien?

Die Branchen Computer, Halbleiter, Software und Internet wurden beim PEH EMPIRE in den letzten Wochen besonders stark abgesichert. Das Sentiment ist angeschlagen, da es zwei große Problemfelder gibt. Zum einen die Zinsen auf der Makroseite und zum anderen der Ukraine-Krieg als externer Einflussfaktor. In diesem Umfeld zählt jede Negativnachricht doppelt.

Martin Stürner sieht dennoch aufgrund der Mikro-Scores berechtigte Hoffnungen auf ein Comeback der Technologieaktien, vor allem derjenigen, die über komfortable Gewinne verfügen: “Es gibt sehr viele Technologieaktien, die ungerechtfertigterweise jetzt im Topf der Zinsabstrafen landen. Alles was Tech ist, wird momentan auf der Anlegerseite abgestraft, weil die Zinsen steigen. Dies ist jedoch ein Irrglaube. Beispielsweise haben Microsoft, Apple und Amazon gar kein Problem, wenn der Zins steigt. Es sind “Cash Cows”, die manchmal in einem Quartal so viel verdienen, wie ein Dax-Unternehmen an Marktkapitalisierung hat. Daher ist das, was am Markt umgesetzt wird, zwar für das eine oder andere Unternehmen in dem Bereich richtig, aber nicht für diejenigen, die “cash rich” sind. Ich gehe deshalb davon aus, dass sich die momentane Schieflage korrigieren wird und die Technologiewerte wieder zurückkommen werden.”

 

Quelle: CAPinside, Rainer Wagenhäuser, 30.04.2022

 

Trotz Value-Outperformance: Darum kaufen Fondsmanager wieder Tech-Werte

Trotz Value-Outperformance: Darum kaufen Fondsmanager wieder Tech-Werte

Trotz Value-Outperformance: Darum kaufen Fondsmanager wieder Tech-Werte

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Trotz Value-Outperformance: Darum kaufen Fondsmanager wieder Tech-Werte
Die Kräfte in diesem Jahr sind klar verteilt: Value ist zurück, die Tech- und Growth-Aktien hängen ihren eigenen Ansprüchen aus der vergangenen Dekade hinterher. Zuletzt kauften aber wieder mehr Fondsmanager Werte wie Amazon. Was jetzt für Big Tech spricht – und warum Investoren trotzdem flexibel bleiben müssen.

Die Nachricht dürfte einige Investoren gefreut haben: Amazon war zuletzt so günstig wie schon lange nicht mehr: Denn: seit fast einem Jahr hat die Aktie eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Der Preis pendelte seit Juli 2020 meist zwischen 2.600 und 2.900 Euro – während die Umsätze und Gewinne nach der Corona-Krise kräftig weiterwuchsen. Das führte summa summarum zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp über 60. So niedrig war die Bewertung der Amazon-Aktie seit 2011 nicht mehr. Doch woran liegt das?

Für die meisten Marktteilnehmer dürfte der Grund dafür klar sein: die Sektorrotation, die die Tech-Werte wie Amazon arg in Mitleidenschaft zog. Durch die Aussicht auf einen Post-Corona-Boom und sich stetig verbessernde Konjunkturwerte rückten Value-Aktien stattdessen in den Vordergrund. Investoren setzten auf die unterbewerteten Titel und hofften auf die ‚Mean Reversion‘. Zur Erinnerung: dieses Phänomen bezeichnet die These, dass sich etwa Preise oder Bewertungen an Kapitalmärkten bei Ausschlägen langfristig immer ihrem langfristigen Mittel annähern. Nachdem die Value-Titel aber trotz Unterbewertung eine Dekade lang abgestraft wurden, hat der Wind nun gedreht. Die schon hoch bewerteten Tech-Aktien fielen hintenüber. „Die Kurse vieler zyklischer Value-Werte sind aber schneller gewachsen, als es die zugrundeliegenden Fundamentaldaten begründen könnten“, meint Martin Stürner, Fondsmanager des PEH EMPIRE.

Gar nicht so teuer?

Nicht nur wegen der Value-Situation bleibt die Lage bei Aktien wie Amazon deshalb interessant. „Die Quartalsergebnisse haben eigentlich immer wieder gezeigt, dass das Geschäftsmodell der gesamten Tech-Werte intakt ist“, meint auch Stürner. So steigerte Amazon beispielsweise in den letzten 12 Monaten in jedem Quartal seinen Umsatz und Gewinn, während die Aktie im Korridor zwischen 2.600 und 2.900 Euro stecken blieb. Auch Alphabet, Microsoft oder Apple überzeugten mit ihren Zahlen, mussten auf Kursseite aber Abstriche hinnehmen.

Das führte dazu, dass die hohe Bewertung der Tech-Aktien, die auch als ein Grund für die Rotation an den Märkten ausgelegt wurde, gar nicht mehr so hoch ist, wie vielfach behauptet wird. Auch die Marktstrategin Elyse Ausenbagh von JP Morgan erklärte im Fernsehen der Nachrichtengruppe Bloomberg: „Schauen Sie sich die fünf größten Aktien im S&P 500 an, denn sie werden zu Bewertungen gehandelt, die im Verhältnis zu ihrer Historie gar nicht so unangenehm sind.“ Die Daten von Bloomberg zeigen, was die Strategin meint: Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse der fünf größten Tech-Werte lagen zuletzt auf Fünf-Jahres-Sicht sogar leicht unter dem Durchschnitt.

Tech zurück in den Portfolios

Und mit diesen Gedanken scheinen sich auch immer mehr Fondsmanager und Kollegen von Stürner wieder anfreunden zu können. So zeigte die jüngste Ausgabe der Global Fund Manager Survey von der Bank of America, dass die Fondsmanager zuletzt wieder mehr auf Tech-Aktien setzten. Von rund elf Prozent stieg ihr Anteil demnach auf 22 Prozent für den Juni. Gleichzeitig rechnen die Fondsmanager damit, dass die Tech-Werte auch in den nächsten vier Jahren zu den am besten performenden Assets gehören dürften – übrigens genauso wie Value-Aktien. Allein auf die Kurs-Gewinn-Verhältnisse und Mean-Reversion-Strategien scheinen sich die Finanzprofis also nicht zu verlassen.

Auch Fondsmanager Stürner will sich in seinem breiten Fonds deswegen weder auf die Tech-Aktien noch auf Value-Werte, KGV-Spielerein oder Mean-Reversion-Thesen festlegen: „Durch den Digitalisierungszwang und die strukturellen Trends sind Technologiewerte derzeit noch immer in der Pole Position“, erklärt Stürner. Allerdings würden nicht immer nur die Wachstumsraten die Märkte bestimmen. In seiner Titelauswahl setzt der Fondsmanager deswegen auf drei Scores für die Bereiche Mikro, Makro und Sentiment, die täglich aus unzähligen Daten berechnet werden. Er schränkt mit Blick auf die gigantische Menge an Marktdaten ein: „Das Kurs-Gewinn-Verhältnis kann ein guter Indikator sein – manchmal sind es aber eben auch Infektionszahlen. Als Aktieninvestor zahlt sich deswegen eine gewisse Flexibilität und Prognosefreiheit aus.“

 

 

Quelle: CAPinside