PEH Heute für Morgen
 
 

03.11.2008

PEH-Konzern: Wachstumsschub trotz Finanzkrise

  • EBITDA III/2008 gegenüber III/2007 um 15,3% gewachsen
  • Provisionserträge III/2008 gegenüber III/2007 um 9,5% gestiegen
  • deutlich höhere Mittelzuflüsse von institutionellen Anlegern
  • Zuwachs bei der Betreuung privater Kunden
Oberursel, 3. November 2008 – Aus dem Finanzsektor kommen fast nur deprimierende Nachrichten. Der PEH-Konzern allerdings trotzt nicht nur der Krise – er nimmt Schwung für neues Wachstum. Das EBITDA stieg in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 3,4% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im III. Quartal 2008 wuchs das EBITDA sogar um ganze 15,3% gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Provisionseinnahmen nahmen in den gleichen Zeiträumen um 7,7% bzw. 9,5% zu. Für den PEH-Vorstandsvorsitzenden Martin Stürner zeigen diese Ergebnisse, „dass der PEH-Konzern operativ ausgezeichnet aufgestellt ist. Und das mit unveränderten Bilanzierungsmethoden.“ Stürner ist vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise mit den Quartalszahlen zufrieden. Diese Krise wird sich allerdings noch längere Zeit auswirken. Auch im laufenden Quartal bleibt das Marktumfeld extrem schwierig, und die zum Ende des Jahres fälligen performanceabhängigen Gebühren werden aus heutiger Sicht rückläufig sein. Daher ist es ohne Wenn und Aber notwendig, alle bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Kostendämpfung und weiteren Effizienzsteigerung zeitnah und konsequent in allen PEH-Konzerngesellschaften umzusetzen.

Konsequent solide und eigenständig – das zahlt sich heute aus

Bis vor kurzem war für manche die konservative Ausrichtung der PEH nicht interessant. Martin Stürner: „Wir haben Kunden verloren, weil wir nicht die Phantasie-Renditen versprechen wollten, mit denen der Wettbewerb gelockt hat.“ Davon hat er sich nicht irritieren lassen: „Wir haben unsere solide Anlagepolitik durchgezogen.“ Er freut sich: „Einige dieser Kunden sind bereits zurückgekommen.“ Aber auch Menschen, die sich vor kurzem noch nicht vorstellen konnten, jemals von ihrer Bank wegzugehen, melden sich. Die PEH erhält so viele Terminanfragen wie nie zuvor. Stürner: „Die Bankberater haben Produkte verkauft, deren Risiken sie oft selbst nicht begriffen haben.“ Der PEH-Chef beobachtet: „Die Kunden wollen jetzt genau wissen, wie eine Anlage funktioniert und was dabei schiefgehen kann. Sie kommen zu uns, weil wir bewiesen haben, dass wir kompetent und seriös arbeiten.“

Für Martin Stürner ist es jetzt wichtiger denn je, dass die PEH eigene Produkte hat: „Wir wissen genau, was drin ist. Ein unabhängiger Berater kann die besten Absichten haben – er hat niemals wirklich präzise und aktuelle Informationen über die von ihm angebotenen Produkte.“ Ein weiterer großer Vorteil: „Wir kontrollieren die Risiken unserer PEH-Fondsstrategien.“ Und: Die Kunden kommen jederzeit an ihr Geld. Stürner: „Wir achten strengstens darauf, dass Assets nicht plötzlich illiquide werden, wie das jetzt bei offenen Immobilienfonds, vielen Rentenportfolios und strukturierten Produkten geschieht.“

Heute geht es darum, die Depots möglichst unversehrt durch die Krise zu bringen, damit die PEH-Kunden gute Geschäfte machen können, wenn der Markt wieder stabiler ist. Der PEH-Chef ist Realist: „Manche sind unzufrieden. Das ist absolut verständlich. Wer verliert schon gern Geld?“ Er ist überzeugt, dass sich die PEH-Strategie in der Krise bewährt: „Die meisten unserer Klienten sind auch mit ihren Aktienengagements glimpflich davongekommen. Es ist ein gravierender Unterschied, ob man 40 bis 60 Prozent verliert – oder 5 bis 15 Prozent!“


Natürlich konnte sich die PEH in den ersten neun Monaten des Jahres nicht vollständig vom Markt abkoppeln. Im Vergleich zur Entwicklung der Finanzbranche sind die PEH-Kennziffern jedoch sehr gut. Das Ergebnis vor Steuern und nach Anteilen Dritter ging in den ersten neun Monaten 2008 um 13,5% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zurück (3. Quartal 2008 / 3. Quartal 2007: um 15,5%). Der starke Zuwachs an Privatkundenberatern schlägt sich bei der PEH Wertpapier AG noch nicht nennenswert in gestiegenen Provisionseinnahmen nieder. Im 3. Quartal gingen diese Einnahmen im Vergleich zum Vorjahresquartal sogar leicht zurück. Das Ergebnis vor Steuern hat sich in den ersten neun Monaten gegenüber den Vorjahresdaten vermindert. Bei der Svea Kuschel + Kolleginnen GmbH stieg in diesem Zeitraum das Ergebnis vor Steuern. Allerdings gingen im 3. Quartal, trotz weiterem Personalausbau, sowohl die Provisionseinnahmen als auch die Ergebnisse stark zurück. Bei der PEH Österreich AG verringerte sich in den ersten neun Monaten das Ergebnis vor Steuern gegenüber den Vorjahresdaten noch deutlich. Seit Mitte des Jahres wirken sich aber die seit Ende 2007 konsequent umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen positiv aus. Im 3. Quartal wurde bereits wieder ein Plus gegenüber den Vorjahresdaten erzielt. Die Regensburger AFiMa GmbH verzeichnete im 3. Quartal 2008 eine deutlich rückläufige Entwicklung. Die notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen werden von der Geschäftsführung ab dem 4. Quartal 2008 umgesetzt. Absolute Plus Ltd., die Spezialisten für alternative Investments, konnten im 3. Quartal 2008 sowohl die Provisionseinnahmen als auch das Ergebnis um mehr als 60% steigern. In den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres konnte das Ergebnis vor Steuern um mehr als 50% gesteigert werden. Auch die Fondsverwalter der AXXION S.A. schlugen sich in den ersten neun Monaten 2008 ausgezeichnet, wenngleich im 3. Quartal das Wachstum langsamer wurde. Die Ergebnisse der Produktentwickler der Oaklet GmbH sind in den ersten neun Monaten positiv, wenn auch deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Titan Consult GmbH liegt insgesamt leicht im Minus. Die Geschäftsfelder der Titan Consult GmbH werden bis Jahresende vollständig in den PEH-Bereich Institutionelle Kunden integriert.

Die Portfolios der aktiv und systematisch gemanagten PEH-Aktien- und Rentenfonds haben sich in den Stürmen der letzten Monate sehr gut behauptet. Stürner: „Wir prüfen laufend alle Anlagen. Es gibt keine heiligen Kühe. Wenn nötig, nehmen wir unverzüglich Korrekturen vor.“ Besonders stolz ist er unter anderem auf die Ergebnisse des Rentenfonds PEH Renten EvoPro, der deutlich im Plus ist, während konkurrierende Fonds teils massive Verluste machten. Mit dem PEH Empire, dem PEH Strategie Flexibel und dem PEH Universal Value Strategie haben in der aktuellen Aktienbaisse gleich drei PEH-Fonds ihren Investoren erneut bestätigt, dass die aktiv gemanagten PEH-Aktienstrategien klassischen Aktienstrategien deutlich überlegen sind.

Institutionelle Anleger vertrauen der PEH

Gerade aus dem institutionellen Bereich konnte die PEH viele neue Mandate gewinnen: Die Tatsache, dass Anlagen ihrer bisherigen Asset-Manager illiquide oder ganz verloren sind, ist für diese Investoren inakzeptabel. Während aus den meisten Fonds massiv Gelder abgezogen werden, legten die PEH-Fondsstrategien nicht nur im letzten Quartal, sondern in den gesamten ersten neun Monaten 2008 kräftig zu. Dieser sehr gute Trend beschleunigte sich im Oktober: Stürner freut sich über einen Nettomittelzufluss von 50 Millionen Euro. „Mittel- und langfristig wird sich dieses Wachstum sehr positiv auf die Erträge auswirken.“ Stürner ist froh, dass die PEH das Asset-Management für institutionelle Kunden vor 12 Monaten ausgebaut hat: „Jetzt profitieren wir von der sehr guten Performance unserer Produkte.“

Großes Marktpotential für die nächsten Jahre

Das Geschäftsmodell der PEH basiert auf langfristigen Kundenbeziehungen. Ziel war deshalb nie die einmalige Provision, sondern dauerhafte Zufriedenheit durch individuelle Lösungen. Die Banken haben nach Stürners Meinung das Vertrauen der Menschen verloren: „Sie haben nicht nur in der Kundenberatung versagt, sie haben es auch nicht geschafft, ihre eigenen Gelder gewinnbringend anzulegen oder wenigstens vor schweren Verlusten zu schützen!“ Er glaubt nicht, dass sich dieser Schaden beheben lässt: „Warum sollte man jemandem sein Geld anvertrauen, der selbst gerade beinahe Pleite gegangen wäre?“ Der PEH-Chef findet, dass die Banken sich künftig auf Kernaufgaben beschränken sollten: „Dann können sie auch ohne staatliche Hilfe profitabel arbeiten!“

Martin Stürner sieht, dass sich der PEH ein gewaltiges Marktpotential eröffnet: „Es ist eine harte Zeit, aber wer sich jetzt bewährt, der hat die besten Chancen. Wir haben eine großartige Ausgangsposition für die nächsten Jahre.“ Die PEH hat ihr Personal in der Vergangenheit kontinuierlich ausgebaut. Stürner ist darüber froh: „Jetzt sind wir zum richtigen Zeitpunkt gut aufgestellt und können alle Chancen nutzen, die sich uns bieten.“

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Über PEH

Die PEH Wertpapier AG ist Vermögensverwalter und -berater für private Kunden sowie Assetmanager für institutionelle Anleger. PEH ist unabhängig von allen Banken und Finanzinstituten und hat sich von Beginn an auf innovative Investmentideen spezialisiert. Neben dem Hauptsitz in Oberursel/Ts. ist das Unternehmen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Reutlingen, Rosenheim, Salzburg und Wien vertreten.

Der PEH-Konzern ist an acht weiteren Unternehmen beteiligt, die zusätzlich die Bereiche Fondsverwaltung, Produktentwicklungen, alternative Investments und Finanzberatung für Frauen abdecken. Er beschäftigt zurzeit 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 72 Beraterinnen und Berater) und befindet sich weiter auf Wachstumskurs.

Zusätzliche Infos zu einigen PEH-Strategien finden Sie hier:
PEH Renten EvoPro: http://www.peh.de/files/PDF-Dokumente/PEH_Rentenstrategie_Euro_Renten_Long_Short.pdf
PEH Empire: http://www.peh.de/files/PDF-Dokumente/PEH_Internationale_Aktien_Empire.pdf
PEH Strategie Flexibel: http://www.peh.de/files/PDF-Dokumente/PEH_Aktienstrategie_Flexibel.pdf
PEH Universal Value Strategie: http://www.peh.de/files/PDF-Dokumente/PEH_Internationale_Aktien_Value.pdf

Weitere Informationen:

PEH Wertpapier AG
Pressekontakt: Gabriele Lange
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