PEH Heute für Morgen
 
 

23.09.2008

PEH: Das war zu erwarten


Die vertrauten Regeln sind außer Kraft. Keiner weiß, mit welchen Nachrichten wir morgen früh rechnen müssen. Doch trifft uns die Eskalation an den Finanzmärkten wirklich so überraschend? PEH-Chef Stürner sagt: In der Krise zeigt sich, wer sein Geschäft beherrscht. Und seine Hausaufgaben gemacht hat.


Oberursel, 23. September 2008 – Auch ältere Finanzleute können sich nicht erinnern, Turbulenzen wie in den letzten Tagen erlebt zu haben. Die Börsenkurse spielen Jojo, die Nachrichten überschlagen sich, noch eine Groß-Pleite – und plötzlich ist die Ära der Investmentbanken vorbei. Die US-Regierung wirft den Rest ihrer marktwirtschaftlichen Ideale über Bord und betätigt sich als Reparaturbetrieb der Banken. Um die Kernschmelze zu verhindern. Wer ehrlich ist, gibt zu: Das konnte so niemand vorhersehen.

Jedenfalls nicht bis in die Details. Aber erfahrene Finanzleute wussten, dass eine Krise kommen - und dass es diesmal nicht reichen würde, ein paar unangenehme Tage zu überstehen.

Nicht zocken – überlegt handeln

Es gab genug Anzeichen. Die Vermögensverwalter und Asset-Manager der PEH haben deshalb seit Monaten bewusst Risiken aus den Portfolios herausgenommen. Die Fonds der PEH setzen seit langem auf aktives und systematisches Management. Martin Stürner, Vorstandsvorsitzender der PEH Wertpapier AG: „Als unsere Indikatoren anzeigten, dass es ungemütlich werden würde, haben wir die Aktienanteile zurück- und die Cashquote hochgefahren. Und wir haben Investitionen aussortiert, deren Verlustrisiko zu hoch wurde.“ Die Asset-Manager der PEH sind deshalb auch heute sehr gelassen – es gibt keine hektischen Meetings, es ist nicht nötig, mal schnell noch aus einem trudelnden Titel auszusteigen. „Die größten Fehler passieren, wenn man Angst hat, irgendeine Chance zu verpassen. Dann handelt man nicht mehr, sondern wird getrieben von der Angst vor der nächsten Schieflage.“ Stürner behält gern die Kontrolle: „Die Kapitalmärkte bieten jeden Tag neue Chancen. Wer das Risiko seiner Anlagen genau im Blick hat, erwirtschaftet gute Erträge.“ Bei der PEH ist das Ziel klar. Schon seit Monaten geht es nicht darum, höhere Gewinne einzufahren – sondern darum, Risiken zu vermindern oder auszuschalten.

Dem PEH-Chef ist bewusst, dass sich niemand vom Markt abkoppeln kann. Auch das PEH-Asset-Management musste Korrekturen vornehmen. Sobald es notwendig war, wurde schnell und konsequent gehandelt. Stürner ist stolz, wenn er die Entwicklung der PEH-Fonds mit dem Markt vergleicht: „Wir stehen stabil da. Dass das eine echte Leistung ist, muss man in diesen Tagen niemandem erklären.“

Das sollten Anleger heute beachten

Jeder sollte seine festverzinslichen Anlagen – auch das Festgeld – auf Sicherheit und Liquidität prüfen. In diesem Bereich sollte man nur ein Risiko akzeptieren: dass die Zinsen sich ändern. Die PEH rät deshalb ausdrücklich von Unternehmensanleihen ab: Zwar können die Renditen höher sein als bei Staatsanleihen. Aber die Gefahr eines Verlusts oder Totalausfalls steht zu dieser Chance in keinem angemessenen Verhältnis. Außerdem sollten Anleger ihr Geld nur in Risiken stecken, für die sie sich bewusst entschieden haben, und diese Investitionen säuberlich trennen.

Stürner warnt: „Die alte Regel: ‚Geduld, dann wird alles wieder gut!’ gilt nicht für solche extremen Stürme. Nur wer jetzt große Verluste vermeidet, kann morgen wieder gute Geschäfte machen!“.

So agiert die PEH: Sicherheit als oberste Priorität

Das Portfolio aller PEH-Rentenfonds basiert auf Bundes- und europäischen Staatsanleihen. Deren Wertentwicklung wird durch aktives Durationsmanagement erwirtschaftet. Beim PEH Renten EvoPro etwa verzichtet die PEH auf Unternehmensanleihen, Bankschuldverschreibungen und strukturierte Produkte. Und beim PEH Empire reduzierte das Fondsmanagement die Aktienquote rechtzeitig und passte die Investitionen so an, dass der Mischfonds von den negativen Ausschlägen der letzten Monate nicht betroffen war.

Stürner fährt gern schnell. Und genau deshalb weiß er: „Sie sausen doch auch nicht bei Hagelsturm und Gewitter im offenen Cabrio mit 180 Stundenkilometern über die Autobahn. Sie reduzieren das Tempo, schließen das Dach und parken erst einmal in der sicheren Garage. Und für rasante Spritztouren warten Sie auf deutlich besseres Wetter!“

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Über PEH


Die PEH Wertpapier AG ist Vermögensverwalter und -berater für private Kunden sowie Assetmanager für institutionelle Anleger. PEH ist unabhängig von allen Banken und Finanzinstituten und hat sich von Beginn an auf innovative Investmentideen spezialisiert. Neben dem Hauptsitz in Oberursel/Ts. ist das Unternehmen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Reutlingen, Rosenheim, Salzburg und Wien vertreten.

Der PEH-Konzern ist an acht weiteren Unternehmen beteiligt, die zusätzlich die Bereiche Fondsverwaltung, Produktentwicklungen, alternative Investments und Finanzberatung für Frauen abdecken. Er beschäftigt zurzeit 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 72 Beraterinnen und Berater) und befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Vorstandsvorsitzender ist seit dem Jahr 2000 Martin Stürner.

Weitere Informationen:

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