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01.09.2008

PEH empfiehlt Microfinance: Sinnvolle Hilfe und attraktive Anlage


Microfinance-Fonds gehören zu den sozial verantwortlichen Anlagen. Wer hier investiert, denkt kaum an Ertrag – mag man meinen. Die Finanzprofis der PEH sehen, dass beides möglich ist: Sie empfehlen solche Investments denen, die in unruhigen Zeiten auf eine stabile Rendite hoffen.


Oberursel, 1. September 2008 - Als 2006 der Friedensnobelpreis an die Grameen Bank und ihren Gründer Muhammad Yunus vergeben wurde, staunten viele: eine Bank? Das Microfinance-Konzept (MF), für das nicht nur Grameen steht, hat schon viel dazu beigetragen, das Leben in armen Regionen positiv zu verändern – und in dieses Konzept lohnt es sich zu investieren. Das geht über spezielle Fonds, die ausgewählte MF-Institute in aller Welt mit dem nötigen Geld versorgen. Martin Stürner, Chef der Vermögensberatung und -verwaltung PEH, empfiehlt sicherheitsbewussten Anlegern, sich mit diesem Thema zu beschäftigen: „Wer eine solide Rendite sucht, der findet im Bereich Microfinance eine wirklich gute Alternative.“

Mit kleinen Summen viel bewirken

Nicht kleckern, sondern klotzen – das galt bisher oft, wenn es um Entwicklungshilfe ging. Nehmen wir an, ein Staudamm kostet 1 Milliarde Euro: Mit dieser Summe könnte man auch mehreren Millionen Familien in Entwicklungsländern eine Chance auf eine bessere Zukunft eröffnen. Das klingt verrückt? Nur aus der Perspektive eines Industrielandes. Eine Bäuerin in Uganda braucht Saatgut. Ein Schreiner in Ecuador möchte sich selbständig machen und will Holz und Werkzeug anschaffen. Diese Leute haben einiges gemeinsam: Sie wissen, wie sie sich eine Existenz aufbauen können. Sie brauchen nur einen kleinen Kredit – die eine 10 Euro, der andere 500. Und sie haben kaum eine Chance, den zu bekommen. Außer beim Kredithai – und der verlangt extreme Wucherzinsen.

Microfinance: Leistung soll sich lohnen

MF-Institute vergeben kleinste Kredite, ohne klassische Sicherheiten zu verlangen. Die Mitarbeiter sind im Dorf, im Viertel. Sie kennen die Leute und können einschätzen, wie viel gebraucht wird, ob das Vorhaben sinnvoll ist und der Kreditnehmer glaubwürdig. Sehr oft gehen die Gelder an Frauen – erfahrungsgemäß sind sie besonders zuverlässig. Je nach Weltgegend liegen die Summen zwischen 10 und 2500 Euro. Das System funktioniert: Die Rückzahlungsquote liegt im Schnitt bei 98%!

Arme Menschen sind leistungsfähig – sie brauchen nur eine Chance. Um diese Chance geht es. Stürner steht hinter dem MF-Konzept, weil es das unternehmerische Denken und Handeln fördert: „Diese Kredite machen es möglich, dass viel mehr Menschen aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen. Wer Spenden bekommt, bleibt auf Hilfe angewiesen. Wer einen Kredit mit seiner Arbeitsleistung zurückzahlt, kann seine Situation nachhaltig verbessern, erlebt Respekt und Verantwortung.“ Er sieht nicht nur die Wirkungen auf die einzelnen Kreditnehmer: "Wer regelmäßig Geld verdient, ist Vorbild, schickt seine Kinder zur Schule und ermöglicht ihnen eine bessere Zukunft. Ein paar Kredite können ein Dorf verändern – viele Kredite die Wirtschaft einer ganzen Region ankurbeln!“

Attraktives Verhältnis zwischen Rendite und Risiko

Bei Microfinance geht es nicht um Spenden. Die Zinsen entsprechen jeweils den lokal üblichen Bankkonditionen. Martin Stürner sieht das Thema pragmatisch: „In der globalisierten Welt fließen die Geldströme in lohnende Investments. Microfinance lohnt sich für alle Seiten.“ Was dem Finanzexperten besonders gefällt, ist die Sicherheit der Investition: „Gerade heute erleben wir wieder: Breite Streuung ist der beste Weg, Risiken zu minimieren und Chancen zu nutzen. Eine bessere Streuung als Millionen Kreditnehmer in allen Teilen der Welt mit den unterschiedlichsten produktiven Zielen gibt es nicht!“ Ein weiterer Vorteil aus Stürners Sicht: „Das MF-Geschäft läuft abgekoppelt vom internationalen Finanzmarkt und ist von dessen Turbulenzen nicht betroffen.“ Das Risiko wird zudem durch die kurzen Laufzeiten verringert.

Microfinance startet gerade erst durch

Es gibt mehrere Schätzungen zum weltweiten Bedarf an MF-Krediten. Einig sind sie sich darin: Er ist bei weitem nicht gedeckt. Zwischen 50 und 100 Millionen Menschen haben bisher einen solchen Kredit bekommen. Und mindestens zehnmal so viele brauchen einen. Martin Stürner sieht deshalb in diesem Anlagesegment ein großes Potential: „Die 100 oder sogar 250 Milliarden Dollar, die dafür nötig sind, lassen sich beschaffen, wenn damit für die Investoren eine gewisse Rendite verbunden ist.“ Deshalb beginnen Finanzinstitute heute, entsprechende Fonds aufzulegen, die vom Ertrag mindestens mit Rentenpapieren mithalten können. Bisher ist die Auswahl noch nicht groß: Manche Fonds sind weiter vor allem idealistisch orientiert und bieten nur geringe Renditen. In anderen sind die MF-Titel nur Beimischung – zum Beispiel zu 30%. Weil sie direkt Kredite an die MF-Institute vergeben, können die Fonds nur eingeschränkt gehandelt werden und sind strengen Regeln unterworfen. Zudem kann man meist erst ab einer gewissen Mindesteinlage einsteigen, was zurzeit viele von dieser Anlage ausschließt. Stürner ist aber überzeugt: „Das Thema Microfinance wird sich rasant entwickeln – diese Anlage passt einfach perfekt in die heutige Zeit!“

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Über PEH


Die PEH Wertpapier AG ist Vermögensverwalter und -berater für private Kunden sowie Assetmanager für institutionelle Anleger. PEH ist unabhängig von allen Banken und Finanzinstituten und hat sich von Beginn an auf innovative Investmentideen spezialisiert. Neben dem Hauptsitz in Oberursel/Ts. ist das Unternehmen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Reutlingen, Rosenheim, Salzburg und Wien vertreten.

Der PEH-Konzern ist an acht weiteren Unternehmen beteiligt, die zusätzlich die Bereiche Fondsverwaltung, Produktentwicklungen, alternative Investments und Finanzberatung für Frauen abdecken. Er beschäftigt zurzeit 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 72 Beraterinnen und Berater) und befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Vorstandsvorsitzender ist seit dem Jahr 2000 Martin Stürner.

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