PEH Heute für Morgen
 
 

31.07.2008

PEH-Konzern: Im ersten Halbjahr 2008 trotz Finanzkrise stabile Erträge

In einem extrem schwierigen Umfeld erwirtschaftet die PEH solide operative Ergebnisse. Das EBITDA wuchs vom 1. aufs 2. Quartal 2008 um 3,8%, die Provisionserträge stiegen: Die PEH bleibt konsequent auf Wachstumskurs.

Oberursel, 31. Juli 2008 - Der Klimawandel an den Finanzmärkten beschleunigte sich in den letzten Monaten gefährlich. Banken und Finanzdienstleister hatten zu kämpfen und mussten teils schwere Verluste verkraften. Der PEH-Konzern behauptete sich in diesem Umfeld hervorragend und kann solide operative Ergebnisse melden: Gegenüber dem Vergleichshalbjahr 2007 verzeichnet das EBITDA einen geringen Rückgang um rund 2% auf 2,04 Millionen Euro, und im 2. Quartal liegt das Ergebnis mit -0,6% praktisch auf Vorjahresniveau. Vom 1. aufs 2. Quartal 2008 stieg das EBITDA um 3,8%.

Deutlich nach oben weist die Entwicklung bei den Provisionserträgen: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 wuchsen sie gegenüber dem Vergleichszeitraum 2007 um 7% auf 10,1 Millionen Euro: der höchste Wert, der jemals im ersten Halbjahr erzielt wurde. Im 2. Quartal 2008 beträgt die Steigerung gegenüber dem Vergleichsquartal 10,8%.

Expansion aus eigener Kraft

Martin Stürner, Vorstandsvorsitzender der PEH Wertpapier AG, sieht hier den konsequenten Expansionskurs bestätigt: „Der Bedarf an kompetenter Finanzberatung und aktiver Vermögensverwaltung ist heute größer denn je!“ Die PEH hat deshalb noch einmal kräftig in Mitarbeiter investiert - besonders bei der PEH-Privatkundenbetreuung und bei AXXION. Stürner betont: „Dieses Wachstum finanzieren wir unverändert ausschließlich im Rahmen des cash-flows, also aus eigener Kraft.“ Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind, begründet durch diesen Ausbau der Vertriebsaktivitäten, nochmals stark gestiegen: gegenüber dem 1. Halbjahr 2007 um 19,3% auf 7,63 Millionen Euro. Die bisher vorgenommenen Investitionen schlugen sich bei AXXION und PEH Institutionelle Kunden bereits deutlich in den sehr guten Provisionserträgen nieder.

Das Ergebnis vor Steuern und nach Anteilen Dritter ging im ersten Halbjahr 2008 um 12,5% gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 auf 1,9 Millionen Euro zurück. Der Grund liegt zum einen in den massiven Investitionen in weiteres Personal. Zum anderen wirkt sich hier aus, dass der PEH-Konzern seinen Anteil an der PB Privatbilanz AG reduziert hat. Ohne den einmaligen Negativeffekt dieser Entkonsolidierung wäre das Ergebnis vor Steuern im 1. Halbjahr 2008 um 10,3% rückläufig gewesen. Die Steuerquote ist in diesem Zeitraum, bedingt durch die Konzernsteuerberechnung, deutlich angestiegen. Dadurch fiel der Gewinn nach Steuern (nach Anteilen Dritter) um 20,7% auf 1,2 Millionen Euro. Diese kurzfristige asymmetrische Entwicklung der Steuerquote wird sich wieder normalisieren.

Die PEH-Strategie bewährt sich in der Krise

Viele Finanzdienstleister beschränken sich auf ein Geschäftsfeld. Die PEH deckt ein weites Spektrum ab: Das Asset Management für institutionelle Kunden ist bei der PEH Wertpapier AG angesiedelt. Oaklet hat sich auf Produktentwicklungen spezialisiert. Bei der Luxemburger AXXION S.A. sitzen Experten für Fondsverwaltung, und Absolute Plus bietet alternative Investments, die sich in letzter Zeit besonders gut entwickelten. PEH Private Kunden und die AFiMa GmbH bieten Vermögensberatung und -verwaltung, die Svea Kuschel + Kolleginnen GmbH konzentriert sich dabei auf die hochinteressante Zielgruppe der Frauen. Damit bietet die PEH Konzepte und Lösungen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Und sie kann die Anlagestrategie für ihre Kunden flexibel an neue Erfordernisse anpassen.

Martin Stürner betont: „Die PEH-Konzerngesellschaften arbeiten unabhängig und konzentrieren sich jeweils auf ihre Kernkompetenzen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich diese Strategie bestens bewährt.“ AXXION, Absolute Plus sowie Svea Kuschel und Kolleginnen schneiden dabei im 1. Halbjahr deutlich über dem Firmendurchschnitt ab.

Das breit aufgestellte Know-how macht es möglich, Trends frühzeitig zu erkennen. So hatte die PEH bereits geeignete Strategien erarbeitet, als das Tempo der Inflation sich beschleunigte. Die Einbrüche im Finanzmarkt und an der Börse trafen die PEH-Experten ebenfalls nicht unvorbereitet. Das Fondsmanagement nutzte seinen Freiraum und setzte konsequent den disziplinierten PEH-Ansatz um. Von der Subprime-Krise ist die PEH deshalb nicht betroffen. Stürner weiter: „Wir haben nicht abgewartet, sondern gehandelt. Den Aktienanteil unserer Fonds haben wir schon früh reduziert.“ Stürner weiß: „Die Anleger wollen sich nicht damit abspeisen lassen, dass sie Geduld haben sollen, während ihre Depots extrem an Wert verlieren.“ Die weltweite Finanzkrise wirkt damit als Wachstumsmotor für die PEH, so Stürner weiter: „Was überzeugt, sind Ergebnisse: Die aktiv gemanagten PEH-Aktienstrategien haben gerade in den letzten Monaten bewiesen, dass sie auch unter harten Marktbedingungen solide Resultate erwirtschaften.“

Der PEH-Chef ist nicht mit allen Bereichen zufrieden. Das Konzernergebnis ist für ihn im aktuellen Umfeld aber in Ordnung. Er weiß, dass Erfolge nicht selbstverständlich sind. „Wir lehnen uns nicht zurück, sondern prüfen laufend, wie wir noch effizienter arbeiten können.“

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Über PEH

Die PEH Wertpapier AG ist Vermögensverwalter und -berater für private Kunden sowie Assetmanager für institutionelle Anleger. PEH ist unabhängig von allen Banken und Finanzinstituten und hat sich von Beginn an auf innovative Investmentideen spezialisiert. Neben dem Hauptsitz in Oberursel/Ts. ist das Unternehmen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Reutlingen, Rosenheim, Salzburg und Wien vertreten.
Der PEH-Konzern ist an acht weiteren Unternehmen beteiligt, die zusätzlich die Bereiche Fondsverwaltung, Produktentwicklungen, alternative Investments und Finanzberatung für Frauen abdecken. Er beschäftigt zurzeit 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 72 Beraterinnen und Berater) und befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Vorstandsvorsitzender ist seit dem Jahr 2000 Martin Stürner.

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