02.05.2008
PEH Konzern: Erstes Quartal 2008 brachte solide und stabile Erträge
EBITDA im ersten Quartal beträgt 1 Mio. Euro; Zahl der Berater gegenüber Vorjahr um 30% gestiegen; Diversifizierungsstrategie bestätigt eingeschlagene Konzern-Richtung
Oberursel, 2. Mai 2008 - Während sich die Banken in diesen Zeiten deutlich im Minus befinden, konnte der PEH Konzern heute für das auch für Finanzdienstleister schwierige erste Quartal 2008 solide und stabile operative Erträge vermelden. Gegenüber dem vergleichbaren Quartal im Vorjahreszeitraum (1,035 Mio. Euro) verzeichnet das EBITDA im ersten Quartal 2008 lediglich einen geringen Rückgang um 3,4% auf 1 Mio. Euro. Die größte Veränderung seit dem ersten Quartal 2007 ist eindeutig in der Zahl der Berater zu vermelden, denn die ist seither um 30% auf heute 65 Beraterinnen und Berater gestiegen. Bedingt durch diesen deutlichen Ausbau der Vertriebsaktivitäten, der die starke Investitions- und Wachstumsstrategie des Konzerns widerspiegelt, sind die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen von 3,202 Mio. Euro im ersten Quartal 2007 um 18,5% auf 3,795 Mio. Euro im ersten Quartal diesen Jahres gewissermaßen planmäßig angestiegen. Die nur leichte Erhöhung der Provisionseinnahmen um 4,8% auf 4,870 Mio. Euro im ersten Quartal im Vergleich zu 4,721 Mio. Euro im ersten Quartal 2007 konnte den starken Anstieg der Verwaltungskosten erwartungsgemäß noch nicht kompensieren. Das Ergebnis vor Steuern und nach Anteilen Dritter verzeichnet deshalb mit 0,956 Mio. Euro im ersten Quartal 2008 einen leichten Rückgang von 4,3% gegenüber dem ersten Quartal 2007 (0,999 Mio. Euro). Bedingt durch die Konzernsteuerberechnung ist die Steuerquote im ersten Quartal von 25,6% (2007) auf 39,4% (2008) deutlich angestiegen; dadurch ist der Gewinn nach Steuern und nach Anteilen Dritter mit 0,579 Mio. Euro im ersten Quartal 2008 (0,743 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahresquartal) um 22,1% rückläufig; es wird erwartet, dass sich die asymmetrische Entwicklung dieser steuerlichen Kennzahl kurz- bis mittelfristig wieder normalisiert.
„Im großen und ganzen entspricht das Ergebnis, insbesondere auch vor dem Hintergrund unserer aggressiven Wachstumsstrategie, unseren Erwartungen. In jeder Hinsicht erfreulich ist die Entwicklung der Unternehmenssparte Institutionelle Kunden, die wir im September letzten Jahres gegründet haben: hier sind unsere Einschätzungen bislang deutlich übertroffen worden. Trotzdem liegt es aber auf der Hand, dass dieser neue Unternehmensbereich, auch mit seinem überproportional guten Ergebnis, das nominal und durch den starken Beraterzuwachs bedingte schwächere Ergebnis im Bereich der Privaten Kunden innerhalb so kurzer Zeit nicht vollständig kompensieren konnte. Für uns bedeutet das unterm Strich, dass wir auch in diesem extrem angespannten Umfeld in jeder Hinsicht im Plan sind“, kommentiert Konzernchef Martin Stürner das Ergebnis, das auch zukünftig weder Abschreibungen, Subprime- oder sonstige Risiken fürchten muss.
Im Gegenteil: Einige der Beteiligungsgesellschaften des PEH-Konzerns, so Stürner, haben sich überdurchschnittlich gut und damit sehr erfreulich entwickelt: „Unsere Diversifizierungsstrategie geht ganz klar auf. Wir setzen auf Unternehmen, die in ihrem Bereich eine Nischenposition haben, die wendig aufgestellt sind und intelligent am Markt agieren. So haben die Luxemburger AXXION S.A., Svea Kuschel + Kolleginnen GmbH und auch die Oaklet GmbH im ersten Quartal sehr gute Ergebnisse erzielt und entwickeln sich im Rahmen der Wachstumsstrategie äußerst dynamisch; die Absolute+Plus ist auf hohem Niveau stabil“, freut sich Stürner über die positiven Zahlen. Kein Lob vom Chef hingegen erhielten die PEH Österreich AG (vormals VPM AG), die zwischenzeitlich voll in den Bereich Private Kunden der PEH Wertpapier AG integriert ist, und die PEH Wertpapier AG selbst; sie verzeichneten im ersten Quartal 2008 gegenüber dem ersten Quartal 2007 rückläufige Kennziffern; auch die AFIMa rutschte nominal leicht ins Minus.
Der Anteil des PEH-Konzerns an der PB Privatbilanz AG wurde durch den Verkauf von Aktien zum Buchwert per Ende April von 80,7% auf 22,5% reduziert. Auch dieser Schritt unterstreicht die eingeschlagene Wachstumsstrategie und zeigt einmal mehr die konsequente Konzentration des Konzerns auf die bestehenden Kerngeschäftsfelder.
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Über PEH
Die PEH Wertpapier AG versteht sich als Vermögensverwalter und -berater für private Kunden sowie als Assetmanager für institutionelle Anleger. PEH ist unabhängig von allen Banken und Finanzinstituten und hat sich von Beginn an auf innovative Investmentideen spezialisiert. Neben dem Hauptsitz in Oberursel/Ts. ist das Unternehmen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Reutlingen, Rosenheim, Salzburg und Wien vertreten.
Der PEH-Konzern ist an 8 weiteren Unternehmen beteiligt und befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Er beschäftigt insgesamt 112 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 65 Beraterinnen und Berater, und erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 3,998 Mio. Euro. Vorstandsvorsitzender ist seit dem Jahr 2000 Martin Stürner.
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