04.11.2009
PEH: Bestes 3. Quartal in der Unternehmensgeschichte
- Ergebnis vor Steuern 77 % über dem des 3. Quartals 2008
- Diversifizierung bewährt sich
- Deutliches Wachstum in allen Unternehmensbereichen
- PEH-Fonds: Langfristig gute Erträge bei niedriger Volatilität
- Weiterhin strenge Kontrolle der Risiken
Oberursel, 4. November 2009 – Auch wenn es an den Börsen monatelang aufwärts ging: Im Bereich der Finanzdienstleister und Fondsanbieter hat der Anpassungsprozess erst eingesetzt. Die PEH jedoch verzeichnet Zuwächse und kann sehr gute Zahlen melden: Die Erträge im 3. Quartal 2009 liegen deutlich über denen des Vergleichzeitraums im bisherigen Rekordjahr 2007. Gegenüber dem 3. Quartal 2008 stieg das Ergebnis vor Steuern um rund 77 % auf 1.195 TEURO. Der Überschuss nach Steuern wuchs um rund 133% auf 877 TEURO. Beim EBITDA beträgt der Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal 35% auf 1.153 TEURO. Die Netto-Provisionserträge liegen mit 4.877 TEURO um 21% über denen im Vergleichszeitraum.
Die Volumina sind weiter gewachsen: Insgesamt betreut die PEH nun 4,6 Mrd Euro. Sie verzeichnet nach wie vor gute Mittelzuflüsse institutioneller Investoren – gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres beträgt der Zuwachs hier 29 Prozent. Mit welcher Schubkraft sich die PEH gerade im 3. Quartal entwickelt hat, wird deutlich, wenn man mit dem 2. Quartal 2009 vergleicht: Die Netto-Provisionserträge stiegen um rund 12,6%, das Ergebnis vor Steuern um 96,9%, der Ertrag nach Steuern um 155,7% und das EBITDA um 75,2%. Dabei lagen die Verwaltungskosten um rund 8,2% unter denen des 2. Quartals.
Die Finanzkrise ist keineswegs vorbei
Die Hausse der letzten Monate hat viele vergessen lassen, dass die globale Finanzkrise kein normaler zyklischer Abschwung war. Martin Stürner, der Vorstandsvorsitzende der PEH Wertpapier AG, ist überzeugt: „Wir erleben ein extremes Geschehen, dessen tiefgreifende strukturelle Ursachen noch nicht einmal im Ansatz ausgeräumt sind. Die Folgen für Staatsfinanzen und Weltwirtschaft sind dramatisch. Einfach verdrängen und weitermachen wie gehabt – das wird nicht gelingen.“
Auch wenn sich viele kurz- und mittelfristige Indikatoren gegenüber den Vormonaten verbessert haben: Das Ende von Quelle, der Zusammenbruch des US-Mittelstandsfinanzierers CIT, die unzähligen Bankenpleiten und die weiter steigenden Arbeitslosenzahlen etwa in den USA (in Deutschland maskiert durch Kurz- und Zeitarbeit) – all das sind nur einige der Hinweise darauf, dass die Krise noch lange nicht überwunden ist. Wie viel Substanz die Erholung hat, wird sich spätestens dann zeigen, wenn die Regierungen mit dem Schuldenabbau beginnen und ihre Stützungsmaßnahmen herunterfahren oder beenden müssen. Oder eine unerwartete Nachricht eine Kettenreaktion auslöst. Oder nach dem Höhenflug der Kurse doch irgendwann eine Bewertungsdiskussion einsetzt.
Was zählt: Handlungsfähigkeit und Flexibilität
Die Situation ist nach wie vor extrem volatil. Deshalb gilt es mehr denn je, jederzeit flexibel und handlungsfähig zu sein. Stürner betont: „Wohin es führt, wenn man sich unerschütterlich an der Benchmark orientiert und Anlagekonzepte auch dann nicht anpasst, wenn sich die Realität verändert hat – das haben viele Anleger schmerzhaft erfahren. Der hohe Druck, die schweren Verluste wieder aufzuholen, trübt nun bei vielen den klaren Blick aufs Risiko – und treibt den Markt mit an.“
Der PEH Strategie Flexibel (WKN 988008) dagegen zum Beispiel ersparte den Anlegern den brutalen Absturz im letzten Jahr. Durch disziplinierte Steuerung der Aktienquote schuf das Fondsmanagement die Voraussetzungen dafür, über einen Hausse-/Baisse-Zyklus hinweg einen soliden Ertrag zu erwirtschaften. Stürner definiert das Ziel: „Was hat der Anleger davon, wenn ein Fonds in einer Hausse kurzfristig mit Spitzenergebnissen glänzt, aber in der Baisse massiv an Substanz verliert? Für uns haben Kapitalerhalt und Liquidität der Anlagen oberste Priorität.“ Chancen und Risiken müssen zu jedem Zeitpunkt in einem vernünftigen Verhältnis stehen. „Wir lassen uns nicht von Stimmungen mitreißen. Wir prüfen systematisch die kurz-, mittel- und langfristigen Daten und sind jederzeit zu Korrekturen bereit. So definieren wir aktives Management.“

Deutliches Wachstum in allen Bereichen
Martin Stürner ist mit den Ergebnissen des 3. Quartals zufrieden. Er sieht darin auch einen Bestätigung für die sinnvolle Diversifizierung der PEH: „Unser Geschäftsmodell bewährt sich weiterhin. Die letzten neun Monate verfügte der Bereich Institutionelle Kunden über die stärkste Schubkraft. Zwar wurde hier ebenfalls wieder ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt, die Dynamik hat in diesem Quartal jedoch ein wenig nachgelassen. Dafür haben andere Bereiche die Rolle der Lokomotive übernommen.“ Der Grund: „Wir haben rechtzeitig unsere Hausaufgaben gemacht und frühzeitig wirksame Maßnahmen eingeleitet. Diese werden wir entschlossen weiterführen.“
PEH Wertpapier AG und PEH Vermögensmanagement GmbH verzeichnen zusammen einen kräftigen Zuwachs der Erträge gegenüber dem Vorjahresquartal. (Da die Vermögensmanagement GmbH zum 1.1.2009 ausgegliedert wurde, ist noch kein gesonderter Quartalsvergleich möglich.) Auch die Svea Kuschel + Kolleginnen GmbH hat sich sehr erfolgreich an die neuen Marktgegebenheiten angepasst. Die Erträge im 3. Quartal und in den ersten neun Monaten des Jahres liegen deutlich über denen in den Vergleichszeiträumen des Vorjahres. Die Axxion S.A. hat im 3. Quartal richtig Fahrt aufgenommen – die Erträge sind stark gewachsen. Bei der Oaklet GmbH gelangten zu Jahresanfang angeschobene Projekte zur Reife. In den ersten zwei Quartalen war das Unternehmen durch die Vorleistungen, die es dafür erbringen musste, noch im Minus. Im 3. Quartal erreichte Oaklet ein sehr gutes Ergebnis und übertrifft insgesamt in den ersten neun Monaten 2009 die Erträge im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen bei der PEH Österreich zeigen gute Wirkungen – im 3. Quartal sind die Erträge kräftig gestiegen. Zum ersten Mal seit längerer Zeit liegen die Ergebnisse signifikant über denen des Vorjahresquartals. Die Anpassungen werden weiter konsequent fortgeführt.
Transparenz und volle Kontrolle über die Risiken
Entscheidend wichtig für den Unternehmenserfolg ist nach wie vor das eigene Asset-Management. Die PEH hat damit die volle Kontrolle über die Investitionen und steuert Chancen und Risiken selbst. Wie wertvoll das ist, hat nicht zuletzt das vergangene Jahr bewiesen. Institutionelle Anleger honorieren die solide langfristige Performance und die niedrige Volatilität weiterhin durch Investitionen in PEH-Fonds. Im Privatkundenbereich setzt das Unternehmen auf die eigenen Strategien. Nur auf diesem Weg ist es möglich, die Kunden risikobewusst zu beraten, da Anlagestrategie und Portfolios vollständig transparent sind. Aus diesem Grund legt die PEH auch die eigene Liquidität in ihren eigenen Strategien an. Stürner ist dieser Punkt wichtig: „Wir sind eine eigentümergeführte Gesellschaft – bei uns decken sich die Interessen der Kunden mit denen der Geschäftsführung.“
Finanzbranche im Umbruch – PEH auf gutem Weg
Bei Banken und Finanzdienstleistern hat ein Konsolidierungsprozess begonnen. Der Druck, Verluste wettzumachen, ist hoch. Mittelabflüsse zwingen dazu, Fonds neu aufzustellen oder zusammenzulegen. Viele Kunden haben das Vertrauen verloren und halten sich weiter mit Anlageentscheidungen zurück. Künftig werden staatliche Regulierungsmaßnahmen speziell für kleinere Firmen wohl eine hohe Belastung bedeuten.
Die PEH ist gut aufgestellt. Die einzelnen Geschäftsfelder ergänzen sich optimal. Trotz der guten Ergebnisse wird die Profitabilität jedes Bereichs weiter genau beobachtet. Im Unternehmen wie in der Anlagepolitik wird jede Entscheidung immer wieder überprüft – und falls erforderlich – ohne Zögern korrigiert. Gleichzeitig hält die PEH an konservativen Werten fest. Martin Stürner betont: „Wir haben weiterhin einen sehr hohen Eigenkapitalanteil und eine ausgezeichnete Liquiditätslage. Bei uns gab und gibt es kein Leveraging und keine Fremdfinanzierung. Wir haben nach wie vor keine Schulden und sehr gute Bilanzrelationen.“ Damit hat die PEH die richtigen Voraussetzungen, um Chancen zu nutzen, die sich durch die Umbrüche in der Finanzbranche ergeben werden. Wie auch im Asset Management wird die PEH dabei weiter konsequent die Risiken steuern. Stürner: „Wer bei Nebel mit Vollgas über die Autobahn brettert, mag sehr schnell vorankommen. Eine gewisse Zeit jedenfalls. Wir fahren lieber auf Sicht.“ (8572 Zeichen)
Über PEH
Die PEH ist Vermögensverwalter und -berater für private Kunden sowie Asset-Manager für institutionelle Anleger. PEH ist unabhängig von allen Banken und Finanzinstituten und hat sich von Beginn an auf innovative und aktiv gemanagte Anlagestrategien spezialisiert. Neben dem Hauptsitz in Oberursel/Ts. ist das Unternehmen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Reutlingen, Rosenheim, Salzburg und Wien vertreten.
Der PEH-Konzern ist an weiteren Unternehmen beteiligt, die zusätzlich die Bereiche Fondsverwaltung, Produktentwicklungen und Finanzberatung für Frauen abdecken.
Weitere Informationen:
PEH Wertpapier AG Pressekontakt: Gabriele Lange Nymphenburger Strasse 3 c 80335 München Tel.: +49 - 89 - 54 54 38 - 24 Fax: +49 - 89 - 54 54 38 - 10 E-Mail: Gabriele.Lange@peh.de www.peh.de
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