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05.02.2009
PEH: Auch 2008 mit positivem Konzernergebnis
- PEH-Strategien schlagen Benchmarks – und Mitbewerber
- Institutionelle Investoren sorgen für Rekordzuwächse: Mittelzuflüsse steigen um 80% auf 350 Mio. Euro
- EBITDA sinkt um 10% auf 4,5 Mio. Euro
- PEH Vermögensmanagement GmbH fokussiert sich auf Betreuung privater Kunden, um Wachstumschancen optimal zu nutzen
Oberursel, 5. Februar 2009 – 2008 stürzte die Finanzbranche in eine Krise ohne Beispiel. Der PEH-Konzern zeigt sich jedoch dem Sturm gewachsen: Einzelne Unternehmensbereiche erreichen nahezu die Rekordergebnisse von 2007 – oder übertreffen sie noch. Und wo Korrekturen nötig sind, werden sie ohne Zögern umgesetzt. Das Konzernergebnis liegt zwar unter dem des Vorjahres – doch es fällt auch 2008 positiv aus. Die sehr gute Liquiditätslage der PEH konnte sogar im Jahresverlauf weiter gestärkt werden.
Natürlich konnte sich der PEH-Konzern nicht komplett vom Markt abkoppeln. Das EBITDA verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 10% auf 4,5 Mio. Euro. Im 4. Quartal 2008 sank es gegenüber dem Vorjahresquartal um 29,8% auf 1,4 Mio. Euro. Die Provisionseinnahmen gingen 2008 um 5,2% zurück (im 4. Quartal um 27,5%). Das betreute Volumen blieb – entgegen dem Branchentrend – nahezu stabil: Es beträgt aktuell rund 4,2 Mrd. Euro.
Klare Ausrichtung auf Profitabilität und Wachstum
lle Unternehmensteile wurden und werden laufend auf ihre Profitabilität überprüft. In einzelnen Bereichen waren 2008 Anpassungen erforderlich. Im 4. Quartal wurden die Geschäftsfelder der Titan Consult GmbH in den PEH-Bereich Institutionelle Kunden integriert. Nachdem bei der AFiMa GmbH, Regensburg, Kostensenkungen nicht die erhoffte Wirkung zeigten und die Prognosen über die Geschäftsentwicklung negativ ausfielen, wurde der Beteiligungsansatz vollständig wertberichtigt. Auch bei der Absolute+Plus, Cayman Island, gab es eine vollständige Wertberichtigung. Hintergrund: Das Anlegerinteresse an offshore verwalteten Strategien ist stark zurückgegangen, die PEH sieht in diesem Geschäftsfeld keine Perspektive mehr. Bereits im April hatte der PEH-Konzern seinen Anteil an der PB Privatbilanz AG von 80,7 auf 22,5% reduziert. Das vorläufige Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vor Steuern und nach Drittanteilen ist – vorwiegend bedingt durch die erwähnten Abschreibungen und den Rückgang der performanceabhängigen Vergütungen – insgesamt um 60,1% auf 2,07 Mio. Euro zurückgegangen .
Bei PEH Österreich wurden frühzeitig die Kosten für Verwaltungsaufwand und Personal reduziert. Damit konnte der Rückgang der Netto-Provisionseinnahmen erfolgreich kompensiert werden: Der Gewinn liegt wieder auf dem Niveau des Vorjahres. Für den Rückgang waren – bedingt durch die frühere einseitige Ausrichtung der ehemaligen VPM auf alternative Anlagen – insbesondere Produkte aus diesem Bereich verantwortlich. Positiv hat sich ausgewirkt, dass die PEH direkt nach der Übernahme damit begonnen hat, die Anlagepolitik auf PEH-Strategien umzustellen.
Nach unserem Kenntnisstand auf Basis gründlichster Prüfungen bestehen für die PEH keine zusätzlichen Haftungsrisiken in Bezug auf den Fall Madoff. Die Risiken der PEH haben wir in unserer adhoc-Mitteilung vom 19.12.2008 aufgezeigt und entsprechend gehandelt.
AXXION S.A. erreichte das – sehr gute – Ergebnis des Vorjahres. Der PEH-Vorstandsvorsitzende Stürner ist wieder sehr zufrieden. Die Fondsverwalter sind gut aufgestellt. 2008 konnten Synergiepotentiale besonders gut genutzt werden. In Zukunft werden sie sich noch positiver auswirken. Die Produktentwickler der Oaklet GmbH haben ihr gutes Vorjahresergebnis ebenfalls wieder erreicht. Gut entwickelt haben sich auch die Frauenfinanz-Expertinnen von Svea Kuschel + Kolleginnen: Sie erwirtschafteten ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr.
Bei der PEH Wertpapier AG glänzt das Asset-Management durch herausragende Leistungen. Stürner: „Wir haben eine auch nominal akzeptable Entwicklung der PEH-Aktienstrategien erreicht. Im Vergleich zum Markt schlagen sie sich außergewöhnlich gut. Die PEH-Rentenstrategien haben sogar Bestwerte erzielt!“ Der Bereich Institutionelle Kunden profitierte davon durch einen sehr guten Netto-Mittelzufluss. Dieser konnte zwar noch nicht den Rückgang der performanceabhängigen Vergütungen ausgleichen, wird sich aber künftig positiv auf die Einnahmen auswirken.
Im Bereich Private Kunden war die Entwicklung zunächst weniger zufriedenstellend. Der Personalausbau hat hier noch nicht zu einer entsprechenden Steigerung der Einnahmen geführt. Als sich das Marktumfeld verschlechterte, leitete die PEH im 2. Halbjahr 2008 umfangreiche Maßnahmen zur Kostensenkung ein, die bereits wirksam werden: Die allgemeinen Verwaltungskosten im PEH-Konzern sanken im 4. Quartal 2008 um 12,4%.
Privatkunden: Vermögensverwaltung mit voller Verantwortung
Die Banken entdecken zurzeit die privaten Kunden neu. Deren Vertrauen allerdings haben sie verloren. Langfristig funktioniert die Beziehung zum Kunden nur, wenn die Beratung sich nach dessen Risikobereitschaft und Bedürfnissen richtet. Stürner weiß: „Viele Anleger, die in diesen Tagen ihre Performanceberichte gelesen haben, dürften entsetzt darüber sein, um wie viel ihre Portfolios im 4. Quartal 2008 erneut an Wert verloren haben. Diese Depots sollten der privaten Vorsorge und Alterssicherung dienen – nur eine Minderheit will wirklich mit allen Konsequenzen im Aktienmarkt spekulieren.“ Die PEH verzeichnet ein weiter wachsendes Interesse an Beratungsgesprächen – Kontakte kommen oft auf Empfehlung von Kunden zustande. Stürner: „Viele Menschen wünschen sich kompetente Unterstützung durch jemanden, der bewiesen hat, dass er verantwortungsvoll mit Chancen und Risiken umgeht.“ Die PEH Wertpapier AG hat in diesem Bereich nun ihre Organisationsstruktur weiter optimiert: Seit 1.1.2009 sind alle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Betreuung privater Kunden in der Tochtergesellschaft PEH Vermögensmanagement GmbH zusammengefasst. Damit ist die PEH optimal positioniert, um die großen Wachstumschancen in diesem Bereich zu nutzen.
Wie wichtig es ist, die volle Kontrolle über seine Investitionen zu haben, hat die aktuelle Krise unwiderlegbar demonstriert. Die PEH setzt deshalb in der Vermögensverwaltung und Kundenberatung künftig ausschließlich eigene Strategien ein, deren Risiken sie selbst kontrolliert. Stürner hat dazu eine eindeutige Meinung: „Wer nur fremde Produkte anbieten kann, ist nicht unabhängig. Schließlich kann er die Kunden nicht präzise und zeitnah darüber aufklären, was darin enthalten ist. Und das verlangen sie nach den Erfahrungen der letzten Monate - zu Recht!“
Asset-Management: Strategien trotzen der Krise
Das Asset-Management der PEH hat das Vertrauen der Anleger gerechtfertigt. Stürner ist überzeugt: „Eine solche Kumulation von Risiken muss aktiv und systematisch gemanagt werden! Die Entwicklung gerade in den letzten harten Monaten zeigt eindeutig, wie wichtig es ist, dass das Management flexibel und zeitnah reagieren kann.“ Die PEH-Strategien waren gut vorbereitet. Sie reduzierten frühzeitig die Aktienquoten und stiegen aus Unternehmensanleihen sowie offenen Immobilienfonds aus.
Die PEH arbeitet ausschließlich mit aktiv und systematisch gemanagten Investmentstrategien, die sie diszipliniert umsetzt und laufend weiterentwickelt. Natürlich bleiben die Grundgerüste stehen. Doch Stürner ist sicher, „dass es die ‚eine’ Anlagestrategie nicht gibt. Wer sich an vermeintlich Bewährtes klammert, scheitert, wenn sich die Marktsituation ändert. Die Welt hat sich dramatisch gewandelt – darauf muss sich jeder einstellen. Und nonstop dazulernen.“ Besonders als die Krise eskalierte, bewiesen die PEH-Strategien ihre Überlegenheit. So ist zum Beispiel der Rentenfonds PEH Renten EvoPro dauerhaft deutlich im Plus, während konkurrierende Fonds teils schwere Verluste machen. Und der weltweit anlegende PEH Strategie Flexibel etwa beweist, dass es möglich war, einen Aktienfonds solide durch das Jahr 2008 zu steuern – und sogar vor den massiven Einbrüchen im letzten Quartal zu schützen.
Institutionelle Anleger: Rekord bei den Mittelzuflüssen
Auf die Leistungen des Asset-Managements haben die institutionellen Anleger mit zunehmendem Vertrauen reagiert. Sie investieren immer größere Summen in PEH-Fonds, und die PEH konnte viele neue Mandate gewinnen. Das Krisenjahr 2008 war somit ein Rekordjahr: Die PEH verzeichnete Netto-Mittelzuflüsse von über 350 Mio. Euro – gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 80%! Stürner ist froh, dass die PEH die Betreuung für institutionelle Kunden personell ausgebaut hat: „So können wir die sehr gute Performance unserer Produkte in zukünftiges Wachstum umsetzen.“
Solide aufgestellt: Mit Zuversicht ins neue Jahr
Die Krise hat viele Systemfehler aufgedeckt. Martin Stürner hofft, dass die – notwendigen – Änderungen nicht zu einer formalistischen Überregulierung führen, da dies ein falsches Verhalten mehr fördern als verhindern würde. Die beste Voraussetzung für eine verantwortungsvolle, langfristig orientierte Geschäftstätigkeit ist für ihn, dass die Interessen des Managements sich mit denen der Aktionäre und Kunden decken. Stürner: „Bei der PEH ist das so! Der Vorstand ist wesentlich am Unternehmen beteiligt – und wir investieren die PEH-Liquidität selbst ausschließlich in PEH-Strategien.“
Stürner geht davon aus, dass sich 2009 der Umbruch im Finanzdienstleistungssektor rasant fortsetzen wird. Er ist überzeugt, dass sich dem Unternehmen dadurch neue Chancen eröffnen – und er ist entschlossen, sie zu nutzen: „Das Umfeld bietet heute die optimale Basis für den weiteren Ausbau unserer Geschäftsstrategie. 2008 haben wir schnell und konsequent gehandelt und unsere Effizienz weiter gesteigert. Der PEH-Konzern ist operativ absolut solide aufgestellt. Unser Wachstum wird auch künftig ausschließlich im Rahmen des Cash Flows und durch Eigenkapital finanziert. Ich bin überzeugt, dass wir deutlich gestärkt aus der Krise hervorgehen werden.“
Die endgültigen Bilanzdaten 2008 werden im April 2009 bekanntgegeben.
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Über PEH
Die PEH Wertpapier AG ist Vermögensverwalter und -berater für private Kunden sowie Assetmanager für institutionelle Anleger. PEH ist unabhängig von allen Banken und Finanzinstituten und hat sich von Beginn an auf innovative Investmentideen spezialisiert. Neben dem Hauptsitz in Oberursel/Ts. ist das Unternehmen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Reutlingen, Rosenheim, Salzburg und Wien vertreten.
Der PEH-Konzern ist an sieben weiteren Unternehmen beteiligt, die zusätzlich die Bereiche Fondsverwaltung, Produktentwicklungen, alternative Investments und Finanzberatung für Frauen abdecken. Er beschäftigt zurzeit 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 72 Beraterinnen und Berater) und befindet sich weiter auf Wachstumskurs.
Infos zur Wertentwicklung einiger PEH-Strategien erhalten Sie über den Link:
PEH Strategie Flexibel: www.peh.de/files/download/Strategie_Flexibel.jpg PEH Renten EvoPro: www.peh.de/files/download/Renten_EvoPro.jpg PEH Q-Renten Global: www.peh.de/files/download/Q_Renten_Global.jpg
Weitere Informationen:
PEH Wertpapier AG Pressekontakt: Gabriele Lange Nymphenburger Strasse 3 c 80335 München Tel.: +49 - 89 - 54 54 38 - 24 Fax: +49 - 89 - 54 54 38 - 10 E-Mail: Gabriele.Lange@peh.de www.peh.de
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PEH in der Presse |
Zehn „Langfrist-Stars“ hat Focus Money ermittelt. Ganz vorn bei den risikobewussten Mischfonds: PEH Empire und PEH Strategie Flexibel.
„Kapitalerhalt auch bei Inflation“: Der Euro FondsXpress macht auf die „bislang einzigartige Strategie“ des PEH Inflation Linked Bonds Flexibel aufmerksam.
Für den Euro FondsXpress ist der PEH Strategie Flexibel ein Anlagetipp, denn er wird „geschickt durch jedes Fahrwasser gesteuert“. Und Morningstar hat für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung die besten „Aktienfonds weltweit“ ermittelt: Platz 2!
Unter den Aktienfonds Welt, die sich „wirklich rechnen“ sieht die Wirtschaftswoche den PEH Universal Value Strategie ganz weit vorn. Das Fachmagazin Risiko & Vorsorge ermittelt Fonds mit dem bestmöglichen Verhältnis von Ertrag und Risiko: Platz 1. Die Euro-Fonds-Note lautet: 1. Und Fonds Kompakt lobt die „stabile Wertentwicklung“.
Der PEH Renten EvoPro bewährt sich sowohl in Hausse- als auch in Baisse-Phasen. Das würdigen Artikel aus dem Hause Focus Money und aus Börse am Sonntag.
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